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Road Rage on the Neon Autobahn – So heißt das neue Video der Video Content Agentur Piratelove, bekannt für ihre Marketing-Videos für diverse Unternehmen.

Mit ihrem neuen Video erfüllte sich die Agentur einen privaten Wunsch – Das Gefühl und den Stil der 80er Jahre wieder aufleben zu lassen.

Ich habe mich mit den Machern über die Hintergründe und die Produktion des Videos unterhalten.

Piratelove im Interview

Hallo. Bitte stellt euch meinen Lesern vor.

piratelove-logoWir sind eine Video Content Crew und betreiben die Agentur Piratelove mit Büros in Hamburg und Münster. Hauptsächlich beschäftigen wir uns mit Marketing Videos für Unternehmen und Organisationen in jeglicher Form.

Wir haben aber sehr viel Musik und Actionsport in unserer DNA, welche unsere Chefs in den Haufen eingebracht haben. Einer war DJ und Musikjournalist und der andere Producer von Skateboard Videos.

Vor einiger Zeit erschien euer neues Video „Road Rage on the Neon Autobahn“. Was steckt dahinter?

Wir lieben den Style der 80er Jahre. Die Musik und der Design Stil aus dieser Zeit hat uns motiviert KITT wieder auferstehen zu lassen.

Wie seid ihr auf die Idee zum Video gekommen?

Wir hatten schon immer den Traum einen echten Actionfilm mit wilden Verfolgungsjagden, durchdrehenden Reifen und spektakulären Explosionen zu drehen. Das Budget für eine Produktion mit echten Autos stand uns leider nicht zu Verfügung, da es sich um ein freies Projekt handelt. Deswegen sind wir ins Miniaturformat gegangen.

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Wie habt ihr euch auf die Dreharbeiten vorbereitet?

Wir haben uns die Zeitmaschine von Elon Musk geliehen und sind damit in unsere Wohnzimmer der 80er zurück gereist. Dort haben wir uns Bingewatch mässig alle Knight Rider Folgen angeschaut. Das war geiler als jede Netflix Session und hat auch keine 10 Euro im Monat gekostet. Das ein oder andere Bierchen in unserer Stammkneipe „Renate“, die es glücklicherweise in den 80ern auch schon gab, war sicherlich auch hilfreich.

Wie lief die Produktion des Videos? Welche Herausforderungen und Probleme gab es?

Kleine Autos, hohe Geschwindigkeit, hier mussten wir ganz schön rumbasteln und probieren um mithalten zu können. Gerade das arbeiten im Macro Bereich, war wegen der geringen Schärfentiefe kompliziert. Lichter und Lichtreflexe mussten von der Größe an die Miniaturwelt angepasst werden, um einen realistischeren Bildeindruck zu erzeugen. Ebenso haben wir mit 150fps gedreht, um das Verhältnis der Geschwindigkeit der Autos zu ihrer Größe zu kompensieren.

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Wie wurde das Video bisher angenommen? Gibt es schon erste Resonanzen?

Da es eine freie Arbeit ist interessiert uns das eigentlich wenig. Es ist für uns eher eine Aufarbeitung unserer total kaputten 80er Jahre Kinder TV Seelen. Es war sehr heilend und wir konnten in dieser Gruppentherapie einige Traumata bewältigen.

Gibt es schon neue Projekte für die Zukunft?

Wir malochen die ganze Zeit in Kundenprojekten und die Saison ist in vollem Gange, zum Winter hin werden wir uns wieder etwas nettes ausdenken. Das 80´s Thema ist durch und wir können es ab jetzt auch nicht mehr sehen – vielleicht schauen wir uns mal in den 50ies um.

Vielen Dank für das Interview!

Mehr Informationen zu Piratelove gibt es bei Facebook und bei YouTube.

(Artikelbilder: © Piratelove)

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Über den Autor

Daniel Negenborn
Filmstudent
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Hi, mein Name ist Daniel A. Negenborn. Ich bin Filmstudent, Mediengestalter Bild und Ton, Hobbyfotograf und Blogger - Hier im Blog schreibe ich über alles, was mit dem Thema Filmemachen zu tun hat. Dabei teile ich u. a. meine eigenen Erfahrungen und Kenntnisse, gebe Tipps & Tricks zum selbstständigen Filmen und stelle angehende Filmemacher vor.

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