Anzeige

„The Void“ – So heißt der Kurzfilm der Hamburger Filmstudenten Alec Diesing und David Martinek, der im Rahmen ihres Filmstudiums an der Hochschule „die medienakademie“ im März gedreht werden soll.

Unterstützt werden die beiden Nachwuchsregisseure von ihren Kommilitonen und Dozenten, die aktiv bei der Produktion des Films mitwirken. Aktuell steckt der Film mitten in der Vorproduktion. Produziert wird der Film von Daniel Kadour und Leif Reimer.

Ich habe mich im Interview mit Alec Diesing und David Martinek über die Hintergründe zum Film „The Void“ und die geplanten Dreharbeiten unterhalten.

Im Interview: Regiestudenten Alec Diesing und David Martinek

the-void-regisseure

„The Void“-Regisseure Alec Diesing (links) und David Martinek

Hallo Alec und David. Bitte stellt euch kurz vor.

Davids Beschreibung von Alec:

The Void - A. DiesingWenn Alec sagt seine Wohnung sei ein einziges Chaos, weiss ich genau was mich erwartet: Mit Sicherheit stehen mindestens zwei saubere Teller im Spülbecken, die ich einfach wieder in den Schrank stellen würde, unter Umständen ist sein Bett nicht komplett akkurat zusammengefaltet und wenn es ganz schlimm ist, liegt auf seinem Schreibtisch eine noch nicht abgeheftete Rechnung vom Vortag. Sein Schreibtisch ist ein steriler Albtraum in Ikea-Weiss und Apple-Grau. Die ewig leere Bonbonschale auf seinem kleinen Fernsehtisch hat bei mir mehr als einmal für große Frustration gesorgt.

Alec wirkt auf die meisten Menschen eher kühl und etwas distanziert. Wenn man allerdings das besondere Privileg bekommt mit ihm in seine Gedankenwelt eintauchen zu dürfen, findet man einen bunten Strudel aus lebhafter Phantasie, der das Potential dazu hat, zu verzaubern und in den Wahnsinnzu treiben. Ich bin froh, dass ich zusammen mit Alec auf den Wellen unserer gemeinsamen Phantasie gesurft bin und dass ich ein wenig hinter seine sterile Fassade schauen durfte.

Alecs Beschreibung von David:

Wie beschreibt man jemandem David, der ihn nicht kennt? Vielleicht so: David Ruben Martinek ist die Definition des Alptraums eines jeden Lehrers. Jetzt hast du wahrscheinlich schon ein Bild von ihm im Kopf. Das kannst du direkt wieder löschen. Denn David ist eine andere Art von Alptraum.

Eigentlich ist schon auf den ersten Blick klar zu erkennen, was er für ein Typ ist. Seine äußere Erscheinung gibt reichlich Aufschluss über seinen Lebensstil, der nicht weiter von Bürojob entfernt sein könnte, und seine Lebenseinstellung, die chaotischer und exzessiver nicht auslebbar ist. Er liebt das Extreme. Mit ihm wird es nie langweilig, wahrscheinlichauch aus dem Grund, dass ihm vieles viel zu schnell zu langweilig wird und er sich ins nächste Extrem stürzt. Sein Motto im Leben: So viel erleben, wie nur möglich. (…).

Aber vom Schein sollte man sich nicht trügen lassen. Sobald man ihn kennen lernt, ist es schwierig sich von der Faszination des David Martinek zu lösen. (…) Mit David kann man Spaß haben, tiefe Gespräche führen und sich nicht davor schützen sich von seiner Kreativität und seinem Chaos inspirieren zulassen.

Anzeige

Im März 2016 dreht ihr den Kurzfilm „The Void“ und steckt gerade mitten in denVorbereitungen. Doch wie kam es eigentlich dazu?

The Void - StoryboardPuh, ja wie es dazu kam, können wir gar nicht so genau beantworten. Das einzige woran wir uns erinnern ist, dass wir plötzlich jeden Abend bis spät in die Nacht aufeinander gehockt und mehrere Monate lang ein Drehbuch geschrieben haben.

Und irgendwann stand dann „The Void – von David Martinek und Alec Diesing“ vorne drauf.

Worum geht es in dem Film und woher stammt die Idee?

Das Leben schreibt die besten Geschichten. So ziemlich nach dem Motto ist auch „The Void“ entstanden. In unserem Film geht es um eine surreale Odyssee in die Tiefen der menschlichen Seele. Es geht um Liebe, um Leidenschaft, um das Gute und das Böse, um das Verlangen und um Sucht.

Der Film ist vollgestopft mit unseren tiefsten Wünschen, Träumen und Alpträumen und einer gewaltigen Portion persönlichem Erlebens:

„The Void ist eine Reise in die Tiefen der menschlichen Seele. Ilias flüchtet sich aus Verzweiflung
nach einer Trennung in die Welt seiner Gedanken und trifft auf Ariel, der sein Unterbewusstsein verkörpert. Ariel nimmt Ilias mit auf eine exzessive und surreale Odyssee in die Abgründe seiner Gedanken. Dabei versucht Ariel ständig Ilias zu manipulieren und die Oberhand zu gewinnen. Ein innerer Kampf zwischen Vernunft und Begierde entbrennt.“

(Quelle: https://www.facebook.com/voidthefilm/info/)

Was fasziniert euch so an diesem Thema?

Ich glaube jeder Mensch ist fasziniert von seinen Träumen und dem ganzen wüsten Chaos, das sich im eigenen Gehirn abspielt.

Wir haben versucht dieses Chaos etwas zu entwirren und in einem Film umzusetzen. Wozu eine Weltreise machen, wenn die Reise in sich selbst so viel spannender ist?

Wie bereitet ihr euch und euer Team auf die Dreharbeiten vor?

Wir haben von Anfang an versucht alle Gewerke möglichst tief in die Entwicklung einzubringen, da ein Film niemals eine Einzelleistung sein kann, sondern immer auf einem starken und kreativen Team basiert- Unser Team ist genau das: Ausserordentlich stark und kreativ.

Wie kann man euch bei dem Film unterstützen?

Da wir schon mitten in der Vorproduktion stecken und alle Gewerke mit Hochdruck am werkeln sind, ist die einzige Unterstützung die ihr uns liefern könnt tatsächlich eine ziemlich Gegenständliche: Geld. Wir haben eine Crowdfunding-Aktion bei Startnext (bis 29.02.16) am Laufen und freuen uns natürlich über jeden Euro der uns der Realisierung unseres Herzensfilms näher bringt.

Gibt es schon Pläne für den fertigen Film? Wird man den Film nach derFertigstellung zu sehen bekommen?

Ende April wird es eine Kino-Premiere geben und natürlich reichen wir den Film auch auf diversen Festivals ein.

Vielen Dank für das Interview!

Alle Neuigkeiten zum Film gibts auf der offiziellen Facebook-Seite von The Void.

(Artikelbilder: ©TheVoid)

Anzeige

Über den Autor

Daniel Negenborn
Filmstudent
Google+

Hi, mein Name ist Daniel A. Negenborn. Ich bin Filmstudent, Mediengestalter Bild und Ton, Hobbyfotograf und Blogger - Hier im Blog schreibe ich über alles, was mit dem Thema Filmemachen zu tun hat. Dabei teile ich u. a. meine eigenen Erfahrungen und Kenntnisse, gebe Tipps & Tricks zum selbstständigen Filmen und stelle angehende Filmemacher vor.

Ähnliche Beiträge

2 Responses

  1. Leon

    Hallo Daniel 🙂
    Ich verfolge deinen Blog schon seit einer Weile und möchte auch gerne mal einen Kurzfilm drehen. Das Schnittprogramm habe ich schon heruntergeladen und mir auch eine gebrauchte Digitalkamera gekauft, nur wie komme ich an die Schauspieler und Mitarbeiter für einen Kurzfilm heran ??? Ich bin nur ein Hobbyfilmer und denke nicht, dass ich deshalb an Cutter oder Kameramänner usw. herankomme. Und Schauspieler, sollte ich da am Besten bei Schauspielagenturen vorbei gucken? Eine Antwort wäre echt super hilfreich und würde mich extremst freuen. Wie hast du denn deinen ersten Kurzfilm gemacht? Wie hast du all die Leute für deinen Film bekommen können? Das würde mich echt sehr gern mal interessieren. 🙂

    Antworten
    • Daniel Negenborn
      Daniel Negenborn

      Hallo Leon,

      vielen Dank für dein Interesse! Wenn du nach Schauspielern bzw. Filmschaffenden suchst, kann ich nur empfehlen, dass du dich in unterschiedlichen Foren bzw. Film-Communitys anmeldest und dort aktiv mitzuwirkst. Dort kannst du dein Projekt vorstellen und nach Filmschaffenden suchen. Eine kleine Übersicht solcher Portale findest du in diesem Artikel.

      Beim Kurzfilm „David“ habe ich die beiden Hauptdarsteller persönlich kontaktiert. Dabei habe ich mich an die Theater-AG meines alten Gymnasiums gewendet, bei den Proben zugeschaut und mich danach mit dem Favoriten unterhalten. Aber vor allem für Schauspieler kann ich das Portal http://www.Crew-United.com empfehlen.

      Ich hoffe, ich konnte helfen!
      Viele Grüße,
      Daniel

      Antworten

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.