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Mit Er war wieder da erscheint im März 2015 ein weiterer Kurzfilm von Nachwuchsregisseur Florian von Bornstädt.

Der 10-minütige Streifen handelt von dem Gespräch zwischen einer Schauspielerin (Cornelia Werner) und ihres Psychoanalytikers (Charles Rettinghaus). 

Der Film feiert zwar erst am 20. März 2015 auf dem Landshuter Kurzfilmfestival Premiere, doch ich durfte bereits zuvor einen kurzen Blick auf den fertigen Film werfen.

Nun gibt es in diesem Artikel alle Infos zum Film, ein ausführliches Interview mit dem Regisseur, sowie ein Gewinnspiel zu Er war wieder da.

Er war wieder da – Hintergrundinfos

gewinnspiel-er-war-wieder-da-gewinnNachwuchsfilmemacher Florian von Bornstädt führte bei Er war wieder da Regie, schrieb das Drehbuch und stellte das gesamte Team zusammen.

Dabei arbeitete er mit einigen Filmschaffenden zusammen, die bereits bei seinem letzten Projekt Rotkäppchen – Eine Erzählung von Blut und Tod mitwirkten. Dazu gehören vor allem Schauspielerin Cornelia Werner und Kameramann Sebastian Bock, sowie Tobias Haupt (Schnitt) und Anne-Katrin Pache (Kostüm).

Neu dazu gekommen ist Hauptdarsteller Charles Rettinghaus, der im Film die Rolle des Psychoanalytikers übernimmt. Bekannt ist Rettinghaus vor allem durch seine Arbeit als deutscher Synchronsprecher.

Mehr: Interview mit Regisseur Florian von Bornstädt

Die Dreharbeiten fanden am 21. Januar 2014 im Imperial Theater in Hamburg statt. Ingesamt 12 Seiten Drehbuch galt es an einem einzigen Tag abzudrehen, wobei man natürlich dazu sagen muss, dass der Film hauptsächlich aus Dialogen besteht.

Mehr: Teaser zum Kurzfilm

Mein Fazit zu Er war wieder da:

„Mit nur zwei Hauptdarstellern und einer Location schafft es Florian von Bornstädt in zehn Minuten, durch eine intelligent inszenierte Atmosphäre, eine traurig-wahre Perspektive auf das Leben hinter dem Schauspiel zu bieten. Ein Film, der vor allem durch seine Darsteller und seine Dialoge zu überzeugen weiß.“

Doch worum geht es eigentlich in Er war wieder da?

Er war wieder da – Filmhandlung

„Eine Schauspielerin betritt das Sprechzimmer eines Psychoanalytikers und beginnt mit ihm gemeinsam über ihre Ängste und ihre Gedanken zu sprechen.

Dabei beginnt eine Analyse ihrer selbst, ihres Daseins und ihrer Arbeit …“

Gewinnspiel zum Film

Im Rahmen der kommenden Filmpremiere von Er war wieder da gibt es auch dieses mal wieder ein kleines Gewinnspiel.

Anlässlich der anstehenden Premiere verlosen wir eine Original-DVD und ein Filmposter von Er war wieder da.

Das Gewinnspiel läuft vom 01.02 – 28.02.2015. Hier gehts zum Gewinnspiel! Viel Glück!

Update 01.03.2015: Das Gewinnspiel ist vorbei!

Gewonnen hat: Franzi K. Die Gewinnerin wurde per E-Mail benachrichtigt!

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Filmpremiere – Wann kann man den Film sehen?

Im März 2015 feiert der Kurzfilm seine Premiere auf dem Landshuter Kurzfilmfestival. Das Festival läuft ganze fünf Tage, vom 18. bis 23. März 2015 in Landshut (Bayern).

Dabei wird Er war wieder da am 20. März um 20:30 Uhr im Salzstadel gezeigt. Auf der offiziellen Website des Festivals findet man alle weiteren Informationen zum Kurzfilmfestival.

Da der Film wohl erstmal auf einigen Filmfestivals zu sehen sein wird, bleibt abzuwarten wann der Film im Internet erscheint. Bis dahin gibt es mit dem offiziellen Teaser einen ersten Vorgeschmack!

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Im Interview: Regisseur Florian von Bornstädt

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Florian von Bornstädt

Florian von Bornstädt ist Regisseur und Drehbuchautor des Kurzfilms. Zusammen mit Cornelia Werner und Charles Rettinghaus erzählt er eine Geschichte, die wesentlich mehr ist als nur eine normale Therapiesitzung. Im Interview spricht er über die Idee zum Film, die Botschaft dahinter und die angesteuerten Ziele.

Hallo Florian. Dein letzter Film „Rotkäppchen – Eine Erzählung von Blut und Tod“ ist ja schon eine Weile her. Wie ist es dir seither ergangen?

Seit ROTKÄPPCHEN ist viel passiert. Der Film war ja u.a. für den Deutschen Nachwuchsfilmpreis nominiert und ein Jahr später auch für den Shocking Shorts Award, in dessen Zusammenhang er dann ja auch im Pay-TV ausgestrahlt und auf DVD veröffentlicht wurde. Schließlich konnten wir auch Festivals in den USA, Südkorea, Spanien und anderen Ländern erreichen, was das gesamte Team natürlich sehr gefreut hat…

Mit „Er war wieder da“ erscheint im März 2015 ein neuer Film von dir. Woher stammt die Idee und warum gerade dieser Film?

Nach ROTKÄPPCHEN wollte ich etwas anderes machen. ROTKÄPPCHEN war sehr blutreich und wirklich ja auch nichts für schwache Nerven, wenn man so will. Beim up-and-coming kam mir dann auch direkt eine Idee, nämlich die zu ER WAR WIEDER DA. Ich wollte einen dialogreichen Film machen, über eine Schauspielerin beim Therapeuten. Und ich dachte direkt, dass das ein guter Kontrast sein wird.

Welche Botschaft versteckt sich hinter „Er war wieder da“?

Ich glaub da stecken einige Botschaften drin. Zum einen ist es deutlich, dass manche Schauspielerinnen als Ware gesehen werden. Das wurde mir oft bestätigt von Frauen aus dem Beruf, die den Film bereits gesehen haben oder das Drehbuch lesen konnten. Sie fühlten sich wohl bei Castings oft nicht wahrgenommen, sondern wurden wie eine Puppe oder eine Ware abgehandelt.
Allerdings bietet der Film noch mehr Botschaften und auch sehr viel Interpretationsspielraum – ich bin wirklich gespannt, wie der Film wahrgenommen wird.

Im Film geht es vor allem um das Thema „Schauspiel“. Was genau macht für dich den Reiz daran aus?

Das ist wirklich schwer zu sagen… Die Protagonistin in meinem Film hat sich selbst verloren in ihrem Beruf – und ich glaube, das passiert auch einigen Menschen, die den Beruf ausüben. Ich schätze, dass manche Menschen, wenn sie sich zu sehr auf den Beruf des Schauspielers fokussieren und ihn ausleben und nicht aufpassen, irgendwann ihre eigene Persönlichkeit verlieren und nur noch ihre Rollen leben… ich glaube, das stellt bei mir den Reiz auch dar. Die Protagonistin hat sich selbst verloren und lebt in einer Welt voller Widersprüche – weil sie selbst nicht mehr weiß, wer sie ist.

Gedreht wurde im Januar 2014 im Imperial Theater in Hamburg. Was waren die größten Herausforderungen bei den Dreharbeiten?

Beim Dreh selbst gab es eigentlich weniger Herausforderungen… Ich glaube, da kann man nur das immense Zeitpensum erwähnen, denn wir hatten nur für einen einzigen Drehtag die Location zur Verfügung und ein 12 seitiges Drehbuch mit tonnenweise Dialog. Aber ansonsten gab es beim Dreh selbst wirklich wenige Herausforderungen – zumindest wenige, die im Gedächtnis geblieben sind.

Bereits in deinem letzten Film hast du mit Cornelia Werner und Sebastian Bock gearbeitet? Warum? Ist es von Vorteil, öfter mit den gleichen Leuten zu arbeiten?

Wenn man so will, ist es wie ein Klassentreffen. Man kennt sich, man weiß, wie man miteinander reden und arbeiten kann und man weiß auch, wie verlässlich die andere Person ist. Genau aus diesem Grund habe ich z.B. auch wieder mit Tobias Haupt als Cutter gearbeitet oder Anne-Katrin Pache im Kostüm.
Ich werde auch mit Sebastian und Cornelia meinen nächsten Kurzfilm inszenieren – der Dreh soll im April starten. Ich mein, wenn es gut läuft, warum soll man dann nicht noch einmal zusammenarbeiten?

Im März ist die Filmpremiere. Was erhoffst du dir von deinem Film?

Ich hoffe natürlich, dass er die Menschen erreicht und natürlich auch sehr viele Festivals auf der ganzen Welt. Ich bin echt gespannt, wie die Menschen reagieren und wie sie den Film wahrnehmen und interpretieren.

Gibt es schon neue Filmprojekte und wie kann man dich in Zukunft unterstützen?

Klar, momentan bin ich direkt in mehrere Projekte involviert. Zunächst steht im April der Dreh für ein Kurzfilmdrama an: Das Kartenhaus des Aktmalers und direkt im Sommer hoffe ich mit einem engagierten Team einen Spielfilm inszenieren zu können, zu dem ich aktuell das Drehbuch ausarbeite. Ich denke, wenn man auf Facebook den Seiten meiner Kurzfilme folgt, wird man auch dazu bald mehr hören und erfahren.

Vielen Dank für das Interview!

Noch mehr Infos zu Er war wieder da findet man auf der offiziellen Facebook-Seite.

(Artikelbilder: Simona Bednarek / Florian von Bornstädt)

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Über den Autor

Daniel Negenborn
Filmstudent
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Hi, mein Name ist Daniel Negenborn. Ich bin Filmstudent, Mediengestalter Bild und Ton, Hobbyfotograf und Blogger - Hier im Blog schreibe ich über alles, was mit dem Thema Filmemachen zu tun hat. Dabei teile ich u. a. meine eigenen Erfahrungen und Kenntnisse, gebe Tipps & Tricks zum selbstständigen Filmen und stelle angehende Filmemacher vor.

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