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Novels of Rage – So heißt das neue Musikvideo zum gleichnamigen Song der Hard-/Rockband „RedNight“ aus Aachen (Nordrhein-Westfalen).

Produziert wurde das Musikvideo von Filmstudent Sven König aus Hamburg, der zwei Tage mit der fünfköpfigen Band verbrachte. 

Ich habe mich mit Sven über die Idee, die Dreharbeiten und die Herausforderungen der Videoproduktion unterhalten.

Im Interview: Video-Regisseur und Kameramann Sven König

Hallo Sven. Bitte stell dich meinen Lesern kurz vor.

Sven König

Sven König

Hi, ich bin Sven König, 22 Jahre alt und studiere im dritten Semester Regie an der Hochschule „die medienakademie“ in Hamburg. Ich mache privat Filme und fange gerade an, unter dem Namen „Burning Skyline Productions“ auch beruflich zu drehen. Dabei konzentriere ich mich auf den fiktionalen Film und Musikvideos.

Ich arbeite gerade an einem Kino-/Langfilmprojekt, das nächstes Jahr im Sommer verfilmt werden soll. Ich spiele außerdem seit einigen Jahren Gitarre und Saxophon.

Was fasziniert dich so am Thema „Film“ und wie bist du dazu gekommen?

Schon als kleines Kind hatte ich immer die alte Videokamera meiner Eltern dabei und habe bald angefangen, mit Freunden Kurzfilme zu drehen. Seitdem weiß ich, dass ich als Regisseur arbeiten will.

Nach meinem Abi 2013 habe ich mir die Zeit genommen, ein No-Budget-Road-Movie mit einer Länge von 40 Minuten zu drehen, um erste Erfahrungen mit der Produktion größerer Projekte zu sammeln. Vor einem Jahr habe ich dann mein Studium begonnen und seitdem in einigen Bereichen Erfahrung gesammelt.

Am 12. April erschien das Musikvideo zum Song „Novels of Rage“ von „RedNight“. Was steckt dahinter?

Durch meine musikalischen Aktivitäten habe ich über die Zeit mit verschiedensten Musikern auf der Bühne gestanden. Dabei knüpft man natürlich untereinander Kontakte. Unter anderem waren da eben die Musiker von RedNight dabei.

Im Februar wurde ich dann gefragt, ob ich ein Musikvideo für die Aachender Band produzieren könnte. Ende Februar war ich dann in Aachen und habe dort an zwei Tagen mit der Band gedreht.

Novels of Rage – Musikvideo

Woher stammt die Idee zum Video?

Bei der Idee haben wir uns an den Locations orientiert, die uns zur Verfügung standen. Das ging aber wunderbar, wir hatten drei tolle Locations, die alle auch zum Stil der Band gut gepasst haben.

Wir haben uns dann zusammengesetzt, Ideen diskutiert, wieder verworfen und kamen schließlich auch recht schnell bei einer relativ genauen Skizze aus. Dabei haben wir uns vor Allem am Songtext und der Geschichte dahinter orientiert.

Wie habt ihr euch auf die Dreharbeiten vorbereitet?

Bis auf ein Treffen zur Ideenfindung und ersten groben Planung hatten wir aus Zeitgründen keine wirkliche Vorbereitung. Ich habe auf die Schnelle noch ein Storyboard gezeichnet und wir haben vor dem ersten Drehtag noch alle Bauscheinwerfer zusammengekratzt, die wir auftreiben konnten. Mit denen konnten wir dann auch schon sehr gut einleuchten.

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Was waren die größten Herausforderungen bei den Dreharbeiten?

Gedreht wurde im Februar 2016 in Aachen und Herzogenrath. Das schwierigste an den Dreharbeiten
war die Zeit, die wir zur Verfügung hatten. Wir mussten über zwei Tage verteilt zweimal umziehen, einmal auch mit dem Equipment der Band.

Da hatten wir dann noch eine reine Drehzeit von etwa sieben Stunden inklusive Einleuchten. Deswegen mussten wir am Ende ein paar Dinge wieder aus dem Storyboard streichen. Da aber alle Beteiligten sehr gut angepackt haben, konnten wir trotzdem in der kurzen Zeit genug gutes Material für das Video sammeln.

Novels of Rage (RedNight) - Musikvideo

Was erhoffst du dir von dem Musikvideo?

Musikvideos drehe ich vor Allem, weil mir das sehr viel Spaß macht. Ich komme ja auch zum Teil selbst aus dem musikalischen Lager und da ist es natürlich ein tolles Gefühl, Beides, den Film und die Musik, so eng miteinander verbunden zu haben. Es macht auch einfach Spaß, dass man da im kommerziellen Bereich so viel mehr Freiraum zum Experimentieren hat, als Beispielsweise in einer Fernsehproduktion.

Und zu guter Letzt erhoffe ich mir natürlich, immer mehr auch kommerziell in dem Bereich drehen zu können, an neue Aufrtäge zu kommen. Ich drehe auch bereits im Sommer wieder ein Musikvideo für die Band RedNight und begleite wahrscheinlich auch Teile ihrer Tour. Darauf freue ich mich schon sehr!

Zum Schluss noch eine letzte Frage: Wie sieht es bei dir aus? Gibt es schon neue Filmprojekte für die Zukunft?

Wie gesagt arbeite ich gerade an einem Langfilmprojekt, das für die Kinoleinwand ausgelegt ist. Dabei handelt es sich übrigens um ein Musikdrama. Es ist eine sehr persönliche Geschichte, da sieht man auch wieder meine starke Verbundenheit mit der Musik.

Für die Uni steht als nächstes unser Drittsemester- und dann der Abschlussfilm an. Für einen von Beiden habe ich auch schon eine Idee für eine schwarze Komödie, die ich gerne umsetzen möchte. Die Geschichte behandelt das Thema Terroranschläge, das ja für die meisten Menschen bereits auf die eine oder andere Weise im Alltag angekommen ist.

Mit dem Thema möchte ich dabei auch möglichst provokant umgehen. Dann wäre da noch das nächste Musikvideo für RedNight. Im Sommer haben wir hoffentlich mehr Zeit zur Verfügung und können das Video so noch ein paar Nummern größer aufziehen.

Vielen Dank für das Interview!

Mehr Informationen zur Band gibt es auf der offiziellen Website und bei Facebook. Zudem findest du bei Facebook mehr Infos über Burning Skyline Productions.

(Artikelbilder: © Sven König)

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Über den Autor

Daniel Negenborn
Filmstudent
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Hi, mein Name ist Daniel A. Negenborn. Ich bin Filmstudent, Mediengestalter Bild und Ton, Hobbyfotograf und Blogger - Hier im Blog schreibe ich über alles, was mit dem Thema Filmemachen zu tun hat. Dabei teile ich u. a. meine eigenen Erfahrungen und Kenntnisse, gebe Tipps & Tricks zum selbstständigen Filmen und stelle angehende Filmemacher vor.

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