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Als freiberuflicher Kameramann arbeiten – Was sich im ersten Moment spannend anhört, ist oft mit viel Arbeit und Ausdauer verbunden. Doch wie genau ist eigentlich die Arbeit als freiberuflicher Kameramann und wie stehen die Chancen, Erfolg zu haben?

Matthias Sachal ist seit 6 Jahren Kameramann und hat den Schritt in die Unabhängigkeit gewagt.

Ich habe mich in einem kurzen Interview mit Matthias über seine Erfahrungen als freiberuflicher Kameramann unterhalten.

Cinematography Showreel 2014

Vorweg gibt es allerdings noch eine Kleinigkeit zu sehen, denn mit dem folgenden Showreel liefert Matthias einen ersten Eindruck über seine bisherigen Arbeiten aus den letzten Jahren. Viel Spaß!

Im Interview: Kameramann Matthias Sachal

Kameramann Matthias Sachal - Foto: Matthias Sachal

Matthias Sachal

Im Jahr 2009 absolvierte Matthias Sachal eine Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton in Bremen und arbeitet seitdem als Kameramann und Cutter in ganz Deutschland.

Im folgenden Kurz-Interview spricht er über seine Erfahrungen als freiberuflicher Kameramann.

Hallo Matthias. Du arbeitest seit 2009 als freiberuflicher Kameramann. Wie bist du dazu gekommen?

Ich bin mit den Filmen der Achtziger aufgewachsen und war von klein an „filmverrückt“.

Alles was ich als Kind gemacht habe, hatte immer irgendwie mit Medien zu tun. Ich habe Hörspiele mit meinem Bruder gemacht, kleine Computerspiele erstellt und als ich dann mal an die alte Hi8 Kamera durfte, habe ich meine ersten schrottigen Kurzfilme gedreht.

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Auf welches Gebiet hast du dich spezialisiert und warum?

Ich habe mich gar nicht wirklich spezialisiert, ich bin eher ein Allrounder und in mehreren Bereichen der Medienproduktion gleichermaßen fit.

Ich bin zwar größtenteils als Kameramann unterwegs, aber im Prinzip bin ich ganzheitlich Filmemacher.

Was genau fasziniert dich so an der Arbeit mit der Kamera?

In der Kamera ensteht das Material, aus dem später der Film wird. Damit hat man einen riesengroßen kreativen Einfluss auf das Endergebnis.

Ich sehe die Bilder vorher in meinem Kopf, von daher ist es das unmittelbare Instrument, diese Bilder so umzusetzen und festzuhalten.

Welche Erfahrungen konntest du bisher auf dem freien Arbeitsmarkt sammeln?

Die Jobs kommen wie von allein, wenn man gute Arbeit macht. Der Kunde merkt, ob man sein Handwerk versteht – und das schon vor dem Dreh.

Ansonsten höre ich sehr oft: „Kannst du das nicht für umsonst machen? Das ist doch auch gute Werbung für dich.“

Was waren deine bisher größten Herausforderungen?

Die Herausforderungen beim Arbeiten stellt man sich gewissermaßen selbst, indem man sich überlegen muss, wie genau man eine Handlung im Bild umsetzt.

Oft ist es nicht zu einhundert Prozent festgelegt, wie ein Shot aussehen soll und meistens ist es eine Frage des Budgets und des Zeitplans, wieviel Aufwand man betreibt.

Aber um auf die Frage zurückzukommen: Mit Tieren oder kleinen Kindern zu arbeiten kann einen manchmal Nerven kosten.

Wie stehen im Moment die Chancen für angehende selbstständige Kameramänner?

Naja, wenn man gut ist, wird das nirgendwo unbemerkt bleiben.

Zum Schluss noch eine Frage: Was sind deine wichtigsten Tipps für zukünftige angehende Kameramänner?

Man sollte nicht zuviel in „Kamera-Nerd-Internet-Foren“ abhängen, sondern lieber rausgehen und Filme drehen. 🙂

Und man sollte sich bei jedem Bild fragen: „Warum mache ich es so, wie ichs mache?“

Vielen Dank für das Interview!

Mehr Infos über die Arbeit von Matthias Sachal gibt es auf der Facebook-Seite Eigthy4 Arts.

(Artikelbilder: © Eighty4 Arts)

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Über den Autor

Daniel Negenborn
Filmstudent
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Hi, mein Name ist Daniel A. Negenborn. Ich bin Filmstudent, Mediengestalter Bild und Ton, Hobbyfotograf und Blogger - Hier im Blog schreibe ich über alles, was mit dem Thema Filmemachen zu tun hat. Dabei teile ich u. a. meine eigenen Erfahrungen und Kenntnisse, gebe Tipps & Tricks zum selbstständigen Filmen und stelle angehende Filmemacher vor.

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