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Ob Drehbuch, Kurzgeschichte oder Roman – Das Schreiben von Texten gehört mindestens genauso zum Filmemachen, wie das Bedienen einer Kamera oder der anschließende Filmschnitt.

Es gibt kaum professionelle Film- oder Videoproduktionen, die ohne eine schriftliche Vorarbeit auskommen. Dabei ist das Schreiben ein wesentlicher Prozess beim Filmemachen, der vor allem in der Vorproduktion abläuft.

Doch nicht jeder kann gut schreiben und oft fehlt vielen angehenden Filmemachern die Übung und die richtige Herangehensweise.

Aus diesem Grund gibt es in diesem Artikel die Top 10 Tipps zum Schreiben lernen.

Die Top 10 Tipps zum Schreiben lernen

1. Schreibe jeden Tag.

maedchen-laptopSchreibe jeden Tag – Ganz egal wo oder was. Hauptsache, du schreibst. Denn erst durch tägliche Übung kann Schreiben zur Routine werden und man lernt, besser mit Wörtern und Formulierungen umzugehen.

Das heißt jetzt nicht, dass man jeden Tag ein komplettes Drehbuch schreiben muss. Es reicht schon, jeden Tag für 15 Minuten an einer Idee zu arbeiten und etwas dazu aufzuschreiben.

Routine ist der Schlüssel zum Erfolg – Der Rest kommt dann von ganz allein.

2. Setze dir für deine Geschichte ein Thema und eine Prämisse.

Ein Thema und eine Prämisse sind die Basis für jede Geschichte.

Das Thema legt fest, welches Thema (neben der Geschichte des Hauptcharakters) im Film behandelt wird. Das kann z.B. so etwas wie „Hoffnung“, „Liebe“ oder „Krieg“ sein. Auch wenn oft mehrere Themen in einem Film behandelt werden, so gibt es doch meistens ein Thema, welches sich deutlich von den übrigen abhebt.

Die Prämisse legt fest, wie das jeweilige Thema zu verstehen sein soll. Wenn das Thema z.B. „Krieg“ ist, könnte die Prämisse sein: „Durch Kriege zerstört sich der Mensch selbst.“ Oder beim Thema „Hoffnung“ könnte die Prämisse lauten: „Hoffnung entsteht durch den Mangel an Informationen.“

Beim Schreiben ist es besonders wichtig zu wissen, welches Thema und welche Prämisse man in der eigenen Geschichte behandeln möchte, damit man nicht in Gefahr läuft, vom geplanten Ziel der Geschichte abzuweichen.

3. Kenne das Ziel deiner Geschichte, wenn du mit dem Schreiben beginnst.

Egal ob du ein Buch, ein Drehbuch oder eine Kurzgeschichte schreiben willst, du solltest bereits vor dem Schreiben das Ziel deiner Geschichte kennen.

Dies hat den Vorteil, dass du dir das Ziel der Geschichte immer wieder vor Augen führen kannst, wenn du einmal nicht mehr weiter weißt.

Manche Autoren sind da anders und wollen sich nicht der kreativen Freiheit berauben lassen, indem sie sich das Ziel der Geschichte vor dem Schreiben setzen. Doch vor allem bei Schreib-Anfängern kann ebendies sehr hilfreich sein. Wie jedoch dieses Ziel genau aussieht, liegt beim Autor selbst.

4. Beginne mit dem Wichtigsten zuerst.

Wie bei den meisten anderen Dingen im Leben, sollte man auch beim Schreiben mit dem Wichtigsten zuerst beginnen. Dies hat verschiedene Gründe, die sich im Prinzip zu einem Satz zusammenfassen lassen:

„Wenn das Wichtigste erst einmal erledigt ist, fällt einem der Rest der Arbeit leichter und man wird schneller motiviert, seine Arbeit erfolgreich zu Ende zu bringen.“

5. Talent und Arbeit und Leidenschaft und Zeit bringen Erfolg.

ueber-mich-bloggenOft stellt man sich selbst die Frage, was es ist, das andere Menschen so erfolgreich macht. Auch wenn dies meistens von vielen Dingen abhängt, läuft es im Prinzip auf diese vier Faktoren hinaus: Talent, Arbeit, Leidenschaft und Zeit.

Das heißt, wer sich mit viel Leidenschaft regelmäßig Zeit für seine Arbeit nimmt, wird langfristig erfolgreich sein.

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Wer dann auch noch ein gewisses Talent mitbringt, hat es noch leichter, die eigenen Ziele zu erreichen und damit erfolgreich zu werden.

6. Lebe ein intensives Leben mit anderen Menschen.

Ein intensives Leben mit anderen Menschen kann sehr hilfreich beim schriftlichen Arbeiten sein.

Warum? Ganz einfach: Wer sich viel mit anderen Menschen beschäftigt, kommt nicht nur auf neue Ideen, sondern empfindet auch verschiedene Gefühle, erlebt viele einzigartige Momente und besondere Ereignisse, auf die man beim kreativen Schreiben zurückgreifen und sie in der Geschichte verwenden kann.

Die besten Autoren haben sich viel mit anderen Menschen und deren Leben auseinander gesetzt und verarbeiten ihre Erfahrungen und Erlebnisse in ihren Geschichten. Dies macht diese Geschichten so menschlich und realistisch.

7. Treibe Sport. Spiele ein Musikinstrument. Lerne Fremdsprachen. Sei kreativ.

Mit anderen Worten: Hol dir Inspiration aus dem Leben. Warum? Wer gute Texte und Inhalte verfassen will, braucht immer neue Ideen und Inspiration. Und Inspiration für neue Ideen findet man überall im täglichen Leben.

Aus diesem Grund ist es für alle, die kreativ arbeiten wollen, sehr wichtig, ein abwechslungsreiches und aktives Leben zu führen. Denn eigene Erlebnisse und Erfahrungen können sehr hilfreich bei der Suche nach neuen Ideen sein.

Das gilt nicht nur beim Verfassen von kreativen Geschichten und Texten.

8. Lass dich beraten, wenn du es brauchst und willst. Entscheiden musst du allein.

Filmskript schreiben - Foto: sunshinesites.comWenn man einmal nicht mehr weiter weiß, sollte man nicht verkrampft versuchen das persönliche Schreibziel zu erreichen.

Denn wer sich zu sehr unter Druck setzt, riskiert es, unkonzentriert zu werden und schlechte Ergebnisse zu produzieren.

Besser ist es, sich beraten zu lassen oder die eigene Idee einer unbeteiligten Person zu erzählen. Oft kommen dann neue Ideen und man merkt, wenn es an einer bestimmten Stelle in der Geschichte hängt.

Merke: Erst durch Kritik und Feedback ist es möglich, die eigenen Fehler zu erkennen und daraus zu lernen.

9. Halte und achte Menschen, mit denen du erfolgreich zusammenarbeitest.

Eine goldene Regel, die man niemals brechen sollte. Nicht umsonst arbeiten erfolgreiche Filmemacher oft mit denselben Leuten, denn sie wissen, was diese Personen ausmacht und auf wen sie sich verlassen können.

Wer also erfolgreich mit bestimmten Menschen zusammen arbeitet, sollte diese Kontakte halten und pflegen – Denn wer weiß, vielleicht können gerade diese Menschen einem in schwierigen Situationen helfen und zur Seite stehen.

10. Schreibe niemals nach Regeln.

Erst gibt es hier verschiedene Regeln zum Schreiben von Texten und dann lautet die letzte Regel: „Schreibe niemals nach Regeln“.

Doch der Grund ist ganz einfach: Regeln sind dazu da, um gebrochen zu werden. Auch wenn das heißt, dass man hierfür die Regeln erstmal kennen muss. Wer sich dagegen zu sehr an bestimmte Regeln klammert, beschränkt sich selbst in seiner kreativen Freiheit.

Deswegen gilt: Lerne die wichtigsten Regeln und dramaturgischen Kniffe, um sie dann bewusst zu brechen und etwas Eigenes und Neues zu erschaffen.

Fazit

Das Schreiben von guten Geschichten, Drehbüchern und Texten erfordert einiges an Übung und Erfahrung.

Dabei können regelmäßige tägliche Übungen sowie neue Ideen und Inspiration helfen, sich weiter zu entwickeln und genau die Texte zu schreiben, die man möchte.

Mehr Tipps zum Schreiben lernen gibt es auf www.kreativesdenken.com und bei www.svens-fiction.de.

(Artikelbilder: sunshinesites.com | Quelle: G. Tiefenbach)

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Über den Autor

Daniel Negenborn
Filmstudent
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Hi, mein Name ist Daniel Negenborn. Ich bin Filmstudent, Mediengestalter Bild und Ton, Hobbyfotograf und Blogger - Hier im Blog schreibe ich über alles, was mit dem Thema Filmemachen zu tun hat. Dabei teile ich u. a. meine eigenen Erfahrungen und Kenntnisse, gebe Tipps & Tricks zum selbstständigen Filmen und stelle angehende Filmemacher vor.

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