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Wer sich für einen bestimmten Film genauer interessiert, ist früher oder später sicher schonmal auf ein Film-Review zu dem Film gestoßen. Darin setzen sich Filmbegeistere oder Kritiker mit dem Film auseinander und verbreiten ihre Meinung zu dem Streifen.

Doch wie schreibt man eigentlich ein Film-Review, welche Punkte sollte man auf jeden Fall beachten und auf was sollte man alles eingehen? In diesem Artikel zeige ich, wie man ein Film-Review schreibt und gehe auf die wichtigsten Inhalte und Abschnitte ein.

Wie man ein Film-Review schreibt

Filmskript schreiben - Foto: sunshinesites.comBevor ich auf die einzelnen Teile, wie Titel, Einleitung, Hauptteil und Schlussteil eingehe, ist es wichtig zu erwähnen, dass alle Film-Reviews generell unterschiedlich sind. Es gibt keine Vorlagen oder Vorschriften, an die man sich halten muss. Jedes Film-Review ist anders, es gibt kein richtig oder falsch!

Dies bezieht sich auch auf die Länge des Textes. Manche Reviews sind eine halbe Seite, manche erstrecken sich über drei Seiten. Dennoch gibt es immer wieder typische Elemente, die in vielen Film-Reviews zu finden sind.

Film-Review schreiben: Der Titel

Ein gutes Film-Review hat immer einen Titel. Dabei ist die wohl einfachste Möglichkeit, für den Titel des Reviews einfach den Filmtitel zu nehmen. Allerdings sind Erweiterungen, Ergänzungen oder Untertitel spannender und laden eher zum Lesen ein.

Film-Review schreiben: Die Einleitung

Für die Einleitung bietet es sich an, mit allgemeinen Informationen über den Film zu beginnen. Dies können z.B. finanzielle Aspekte, Auszeichnungen oder andere Reviews bzw. Filmkritiken sein. Auch Zitate (aus dem entsprechenden Film) oder Anekdoten zum Thema des Films werden gerne genommen, um schon direkt zu Beginn die Aufmerksamkeit des Lesers zu gewinnen.

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Film-Review schreiben: Der Hauptteil

Zu Beginn des Hauptteils sollte man mit einer kurzen Zusammenfassung der Handlung beginnen. Dabei sollte man darauf achten, dass die Geschichte auch für die Leser verständlich ist, die den Film nicht gesehen haben. An dieser Stelle ist es nicht empfehlenswert, auf spezielle Szenen oder Momente im Film einzugehen, sondern sich eher auf die eigentliche Handlung zu konzentrieren. Ist die Geschichte interessant, glaubhaft oder eher außergewöhnlich?

Im nächsten Schritt bietet es sich an, auf die Darsteller und ihre Charaktere einzugehen und etwas zu ihren darstellerischen Leistungen zu schreiben. Wenn man möchte, kann man z.B. Gründe nennen, ob und warum man sich mit bestimmten Charakteren identifzieren konnte oder vielleicht auch eben nicht. Sind die Schauspieler glaubhaft und sympatisch oder eher unglaubwürdig und langweilig?

Nun kann man auch die eigene Meinung zu dem Film schreiben. Was sind zum Beispiel seine Stärken und Schwächen? An dieser Stelle bietet es sich an, auf spezielle Szenen im Film verweisen, um die eigene Meinung zu unterstützen. Dabei kann man auch auf einzelne Aspekte wie Look, Schnitt oder Soundtrack eingehen.

Des Weiteren kann man Film mit anderen bekannten Beispielen des Genres (Thriller, Komödie, Drama, etc.) oder Themas vergleichen. Was ist so einzigartig an dem Film? Wo liegen seine Besonderheiten? Hat der Film eine spezielle Message? Wenn ja, stimmst du mit der Meinung des Films überein?

Zum Ende des Hauptteils kann man den Film in den kulturellen Kontext setzen und/oder auf die Intention bzw. auf die Message des Regisseurs eingehen.

Film-Review schreiben: Der Schlussteil

Für den Schlussteil bietet es sich an, ein Fazit zu verfassen und den Film entweder zu empfehlen oder davon abzuraten. Zudem bietet es sich an, kurz auf die Zielgruppe einzugehen: Ist es ein Film für Tennager, Frauen, Männer oder die ganze Familie?

Hier ist es besonders wichtig, dass das Fazit logisch ist und auf den vorherigen Ausführungen beruht. Es gilt: Ein guter Text erzählt immer eine Geschichte. Und in einer Geschichte ist das Ende immer von besonderer Bedeutung. Dies sollte man auch bei einem Film-Review bedenken.

Viel Spaß beim Schreiben eines Film-Reviews!

(Artikelbilder: © sunshinesites.com)

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Über den Autor

Daniel Negenborn
Filmstudent
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Hi, mein Name ist Daniel Negenborn. Ich bin Filmstudent, Mediengestalter Bild und Ton, Hobbyfotograf und Blogger - Hier im Blog schreibe ich über alles, was mit dem Thema Filmemachen zu tun hat. Dabei teile ich u. a. meine eigenen Erfahrungen und Kenntnisse, gebe Tipps & Tricks zum selbstständigen Filmen und stelle angehende Filmemacher vor.

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