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Home»Film-Grundlagen»Filmschnitt»Top 11 Links: Kostenlose Software für einfache Videobearbeitung

Top 11 Links: Kostenlose Software für einfache Videobearbeitung

von Daniel Negenborn25. Mai. 2021Ein Kommentar6 Min. Lesezeit
© D. N.
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Ob Videoschnitt, Tongestaltung oder Drehbuch schreiben – Für die meisten Arbeiten im Video- und Filmbereich gibt es genug Open-Source-Tools, die man verwenden kann.

Doch die Vielzahl an möglicher Software macht es deutlich schwieriger, die Vor- und Nachteile der jeweiligen Programme zu erkennen. Denn nicht jede Software ist gut, nur weil sie kostenlos ist. Oft bieten die Programme nur Teilfunktionen an – Für den vollen Funktionsumfang, muss dann eine Vollversion gekauft werden.

Aus diesem Grund gibt es in diesem Artikel die Top 11 der besten kostenlosen Video-Software für einfache Videobearbeitung.

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Kostenlose Video-Software für einfache Videobearbeitung

1. Shotcut

Shotcut ist ein kostenloses und plattformübergreifendes Videobearbeitungsprogramm, das sich durch seine breite Formatunterstützung und hohe Stabilität auszeichnet. Besonders hervorzuheben ist die modulare Oberfläche, die individuell angepasst werden kann.

Das Programm bietet zahlreiche Videoeffekte, Filter, Überblendungen und sogar einfache Farbkorrektur-Optionen. Auch Mehrspur-Bearbeitung wird unterstützt. Ein großer Vorteil ist, dass Shotcut vollständig offline nutzbar ist – Ohne Registrierung oder Cloudbindung. Shotcut ist für Windows, macOS und Linux verfügbar und kann auf der offiziellen Website sowie bei Chip.de heruntergeladen werden.

2. Audacity

Audacity ist ein kostenloser Audio-Editor, der alle bekannten Audio-Formate unterstützt. Mit Audacity kann man Musikstücke mixen, Klangeffekte hinzufügen, sowie Audiodateien konvertieren. Die integrierte Aufnahmefunktion erlaubt es außerdem, eigene Tonaufnahmen zu machen und zu speichern.

Des Weiteren gibt es einen Lärm- und Rauschfilter, der alle möglichen Störgeräusche entfernt. Die Software wird aktiv weiterentwickelt und unterstützt mittlerweile auch VST3-Plug-ins. Nutzer sollten jedoch beachten, dass bei neueren Versionen Telemetrie-Daten erhoben werden können. Das Programm gibt es für Windows, Mac und Linux, sowie als Portable Version.

3. DaVinci Resolve

Das Colorgrading-Tool „DaVinci Resolve“ ist ein unglaublich umfangreiches Tool zur Bild- und Videobearbeitung, welches seit vielen Jahren erfolgreich in Hollywood eingesetzt wird. Die kostenlose Version von DaVinci Resolve bietet gegenüber der kostenpflichtigen Variante einige Einschränkungen, z. B. bei 3D-Effekten und Motion Blur. Dennoch unterstützt sie alle wichtigen Formate von GoPro bis ARRI Alexa.

Das Programm benötigt zwar etwas Einarbeitungszeit und einen leistungsfähigen Computer, ist aber für professionelle Bildbearbeitung nicht mehr wegzudenken. Der Download ist auf der offiziellen Website von Blackmagic Design verfügbar.

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4. Blender

Blender ist eine Open-Source-Komplettlösung für 3D-Grafik, Animation, VFX und Compositing und inzwischen auch für die Videobearbeitung ein echter Geheimtipp.

Das Programm bietet einen integrierten Videoeditor, mit dem sich auch aufwendige Effekte und Übergänge realisieren lassen. Darüber hinaus stehen Funktionen wie Motion Tracking, Keyframe-Animation und sogar Physiksimulation zur Verfügung.

Blender eignet sich damit nicht nur für 3D-Artists, sondern auch für kreative Video-Projekte mit besonderem visuellen Anspruch. Blender ist für Windows, macOS und Linux kostenlos erhältlich.

5. Lightworks

Das professionelle Video-Bearbeitungsprogramm gibt es als eingeschränkte kostenlose Version für Windows, Mac und Linux. Lightworks vereint Geschwindigkeit, Flexibilität und Kompatibilität unter einer optimierten und intuitiven Benutzeroberfläche. Es unterstützt alle gängigen Formate, sowie 4k und 3D. Mit Lightworks wurden viele weltbekannte Filme bearbeitet, wie Pulp Fiction, Mission Impossible, Shutter Island und The Departed.

Auch wenn die kostenlose Version im Funktionsumfang begrenzt ist, lohnt sich ein Blick auf dieses Programm auf jeden Fall.

6. Celtx

Das Tool Celtx ist eines der bekanntesten Programme zum Drehbuch schreiben. Inzwischen basiert es auf einem Cloud-Modell und bietet in der kostenlosen Version nur eingeschränkte Funktionen. Es sorgt für die richtige Formatierung nach aktuellem Branchenstandard und erlaubt die Integration von Medien wie Bildern oder Tonsequenzen.

Zum Speichern und Exportieren ist ein Account erforderlich, einige Funktionen sind nur in der kostenpflichtigen Version verfügbar.

7. GIMP

GIMP (GNU Image Manipulation Program) ist das wohl berühmteste kostenlose Bildbearbeitungsprogramm auf dem Markt. Zunächst für Linux entwickelt, gibt es das Programm auch für Windows, Mac und als Portable Version.

Die Benutzeroberfläche ähnelt stark dem Aufbau von Adobe Photoshop und erleichtert daher die Bedienung erheblich. GIMP verfügt über alle wichtigen Funktionen, auch wenn der Funktionsumfang nicht an Photoshop heranreicht. Eine Installation lohnt sich, trotz kleinerer Mängel, auf jeden Fall.

Tastatur tippen Notebook - Gutes Drehbuch schreiben
© V. Drießen

8. Handbrake

Handbrake ist ein Gratis-Videokonverter, der sich hervorragend für die Umwandlung selbst erstellter Videos nutzen lässt. Dabei ist er einer der wenigen Konverter, der auch wirklich die Ergebnisse bringt, die man sich wünscht.

Hier ein selbstgetestetes Beispiel: Ein Video mit 1920 x 1080px Auflösung und 01:54 Länge hat eine Größe von 1,42 GB im MOV-Container. Nach der Umwandlung ins MP4-Format mit Handbrake hat das Video nur noch eine Größe von 101,5 MB! Und das Beste: Der Unterschied in der Qualität ist kaum wahrnehmbar. Handbrake bietet außerdem Presets für Plattformen wie YouTube und Vimeo.

Mit kopiergeschützten DVDs kommt das Tool allerdings nicht zurecht.

9. OBS Studio

OBS Studio ist eine Open-Source-Software für Videoaufnahmen und Live-Streaming, die sich auch hervorragend für Screencasts und Tutorials eignet. Das Programm bietet individuelle Layouts, Szenenübergänge, Audiofilter und unterstützt Aufnahme in hoher Qualität. Besonders im Bereich der Content Creation, Online-Workshops oder Film-Tutorials ist OBS heute ein unverzichtbares Tool.

Zudem eignet sich OBS auch als Recording-Frontend in Verbindung mit anderen Schnittprogrammen – Genau richtig für alle, die Arbeitsprozesse direkt dokumentieren oder Livestreams produzieren möchten.

10. VLC Media Player

Der VLC Media Player ist einer der berühmtesten Multimedia-Alleskönner auf dem Markt. Der Player zählt zu den beliebtesten Wiedergabe-Programmen für Multimedia. Das Programm ist für alle Betriebssysteme kostenlos und spielt so gut wie alle Video- und Audioformate ab. Dabei macht es keinen Unterschied ob es sich um DVDs, MP3s, MOVs oder DivX-Dateien handelt. Außerdem verfügt das Programm über eine integrierte Playlist-Funktion, sowie über eine max. Lautstärke von 200%.

Des Weiteren kann man gepackte ZIP-Files abspielen, ohne sie vorher entpacken zu müssen.

© SHipskyy / Depositphotos.com

11. Kdenlive

Kdenlive ist ein freies Schnittprogramm, das auf der KDE-Plattform basiert und sich besonders für semi-professionelle Videoprojekte eignet. Die Software bietet eine Mehrspur-Timeline, nicht-lineares Editing, zahlreiche Effekte und direkte Exportoptionen in verschiedene Formate.

Besonders hervorzuheben ist die breite Formatunterstützung dank FFmpeg-Integration sowie die gute Performance auf schwächeren Systemen. Kdenlive ist Open Source und wird kontinuierlich weiterentwickelt.

Das Programm ist für Linux, Windows und macOS kostenlos erhältlich.

Fazit

Es gibt unzählige Freeware-Tools für Videobearbeitung auf dem Markt. Doch nicht alle können mit ihren Funktionen überzeugen. Die hier vorgestellten Programme gehören dagegen in ihrem Bereich zu den Besten und sind dabei auch noch komplett kostenlos!

Ein weiterer Vorteil dieser Freeware ist die Verfügbarkeit für alle Betriebssysteme (zumindest Windows und Mac). So kann jeder, unabhängig vom Betriebssystem, die Programme nutzen. Das erleichtert außerdem die Zusammenarbeit von verschiedenen Computersystemen.

Und für diejenigen, die etwas aufwendiger produzierte Filme und Videos erstellen möchten, gibt es bei den meisten Programmen auch kostenpflichtige und umfangreichere Versionen im Angebot.

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Daniel Negenborn
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Daniel ist Gründer und Autor von FilmMachen.de. Der gelernte Mediengestalter Bild und Ton studierte Regie für Film und Fernsehen und arbeitet seitdem hauptberuflich als Filmschaffender in Deutschland. Im Blog schreibt er über alles, was mit dem Filmemachen zu tun hat.

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Ein Kommentar

  1. Sophie am 21. Feb.. 2019 8:20

    Hey danke für diesen Artikel, ich mag solche Vergleiche super gerne. Das hilft immer bei der Wahl des richtigen Programms. Ich bin bei meiner Suche auf BeeCut gestossen, was echt einfach zu bedienen ist. Ich bin kein Profi und komme mit komplizierten Programmen nicht gut zurecht 🙂 Naja, vll nütz es anderen Anfängern wie mir auch!

    Antworten
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