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Home»Film-Grundlagen»Bildgestaltung»Das Auflagemaß: So stellst du das Auflagemaß richtig ein!

Das Auflagemaß: So stellst du das Auflagemaß richtig ein!

von Daniel Negenborn26. Feb.. 20185 Min. Lesezeit
KI-Bild | DALL·E
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Wer sich für die Kameraarbeit beim Fernsehen interessiert, ist sicherlich schonmal über den Begriff „Auflagemaß“ gestolpert. Doch was ist das Auflagemaß eigentlich und was macht man damit?

Hier gibt es die Antworten auf diese Fragen und eine Anleitung, wie man das Auflagemaß richtig einstellt.

Was ist das Auflagemaß (Definition)?

Das Auflagemaß (oder Flanschbrennweite) bezeichnet den Abstand zwischen Bildsensor und Befestigungsfläche des Objektivs und ist bei den meisten Kameras fest eingestellt.

Bei einigen Kameras mit Wechselobjektiven mit festgelegten Bajonett (z.B. B3 oder B4) ist das Auflagemaß jedoch manuell einstellbar, um z.B. Fertigungstoleranzen und Temperaturunterschiede ausgleichen zu können. Kameras mit standardisiertem Bajonett werden heute vorwiegend in der elektronischen Berichterstattung (EB), z.B. bei Fernsehbeiträgen eingesetzt.

Bei der Verwendung solcher Objektive/Kameras kommt es jedoch immer wieder vor, dass das Auflagemaß vergessen wird und man sich nach den Dreharbeiten mit unscharfen Bildern herumschlagen muss. Doch wie kommt das?

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Ein Beispiel:

Wenn man ein Standard-Interview mit einer EB-Kamera filmt, stellt man vorher die Schärfe auf die Augen des Protagonisten ein. Dafür zoomt man ganz nah auf die Augen, zieht die Schärfe, zoomt wieder raus und wählt den Bildausschnitt. Ist das Auflagemaß korrekt eingestellt, bleibt das Bild dabei scharf und die Schärfe verändert sich nicht.

Ist das Auflagemaß allerdings nicht richtig eingestellt, verschiebt sich beim Verändern der Brennweite (Rauszoomen) die Schärfe. In unserem theoretischen Beispiel wäre die Person dann wieder leicht unscharf, nachdem man von den Augen wieder rausgezoomt hat. Oft fällt einem dieser Fehler erst in der Postproduktion auf, da man die Schärfe auf dem kleinen Bildschirm der Kamera oder durch den Sucher nicht richtig beurteilen kann.

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Das Auflagemaß richtig einstellen

Das Auflagemaß sollte generell vor jedem Dreh neu kontrolliert und eingestellt werden. Vor allem dann, wenn man sich die Technik irgendwo leiht. Schließlich weiß man nicht, wer vorher mit der Kamera gearbeitet hat und was die Person ein- bzw. umgestellt hat.

Zuvor sollte man jedoch immer die Dioptrien-Einstellung des Suchers an das eigene Auge anpassen, um die Schärfe richtig beurteilen zu können.

Die folgenden 7 Schritte zeigen, wie man das Auflagemaß richtig einstellt:

1. Ein Siemensstern aufhängen
Als erstes sollte man einen ausgedruckten Siemensstern (Größe ca. A4) in ca. 1-3 Meter Abstand vor der Kamera anbringen. Dabei ist es besonders wichtig, den Siemensstern fest anzubringen (z.B. grob ankleben) und ihn nicht einfach nur festzuhalten. Auch die Kamera sollte fest auf einem Stativ stehen

2. Blende komplett öffnen
Im zweiten Schritt geht es darum, die Blende komplett zu öffnen (also die kleinste Blendenzahl einzustellen), damit man die geringste Schärfentiefe hat und die Schärfe besser beurteilen kann. Falls das Bild bei der offensten Blende überbelichtet (auch: „wegbrennt“), kann man einfach einen ND-Filter (Neutraldichtefilter) hinzuschalten.

3. Maximale Brennweite einstellen
Man zoomt man so weit wie möglich auf die Mitte des Siemenssterns, bis man die maximale Brennweite erreicht hat (bei Objektiven mit beispielsweise 24-100mm sind das 100mm). Die Mitte des Siemenssterns sollte bildfüllend zu sehen sein.

4. Den Fokus einstellen
Nun geht es los: Jetzt muss der Fokus der Kamera (bei maximaler Brennweite) auf die Mitte des Siemenssterns eingestellt werden. Sprich: Die Mitte des Siemenssterns muss so scharf wie möglich sein. Der Fokusring ist i.d.R. der vorderste Ring am Objektiv.

5. Kürzeste Brennweite einstellen
Im nächsten Schritt zoomt man so weit wie möglich zurück und stellt damit die kleinste Brennweite des Objektivs ein (Weitwinkel). Der Siemensstern sollte jetzt wesentlich kleiner in der Mitte des Bildes zu sehen sein.

6. Auflagemaß festlegen
Jetzt stellt man das Auflagemaß mithilfe des Flansch-Brennweite-Rings richtig ein. Dieser befindet sich am Ende des Objektivs, da wo auch der Makroring sitzt, also kurz vor dem Übergang von Objektiv zu Kamera. Achtung: Der Makroring sollte fest eingerastet sein. Um das Auflagemaß einzustellen, löst man die kleine Schraube an dem Flansch-Brennweite-Ring und dreht so lange am Ring, bis der Siemensstern auch bei der geringsten Brennweite scharf gestellt ist.Dabei kann es besonders hilfreich sein, wenn man den Flansch-Brennweite-Ring zunächst einmal in beide Richtungen absichtlich „unscharf dreht“, bevor man ihn scharf stellt, um den Punkt der maximalen Schärfe besser zu erkennen. Auch der „Fokus-Assistent“ der Kamera (digitaler Reinsprung ins Bild oder farbliche Markierung der Ränder) kann bei der Beurteilung der maximalen Schärfe helfen. Wichtig ist, dass der eigentliche Fokus (Fokusring) der Kamera aus Schritt 4 nicht verändert wird, sonst muss man von vorne beginnen.

7. Kontrolle der Schärfe
Als letztes sollte man die Schärfe noch einmal kontrollieren: Wenn man bei größter Brennweite die Schärfe einstellt hat, sollte sich die Schärfe beim Verändern der Brennweite (beim Zoomen) nicht verändern. Ansonsten müssen alle Schritte ab Punkt 4. nochmal solange wiederholt werden, bis die totale Schärfe richtig sitzt.

Fazit

Das Auflagemaß dient bei Kameras mit Wechselobjektiven mit standardisiertem Bajonett u.a. Fertigungstoleranzen auszugleichen. Erst wenn das Auflagemaß korrekt eingestellt ist, kann man die Brennweite verändern (Zoomen), ohne dass sich der Schärfepunkt „verschiebt“.

Daher sollte man es vor jedem Dreh überprüfen. Vor allem dann, wenn man nicht weiß, wer zuvor mit der Kamera gearbeitet hat.

Mehr Informationen zum Auflagemaß gibt es unter www.movie-college.de.

Textquelle: Buch So geht Fernsehen! (Peter Vinzens)

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Daniel Negenborn
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Daniel ist Gründer und Autor von FilmMachen.de. Der gelernte Mediengestalter Bild und Ton studierte Regie für Film und Fernsehen und arbeitet seitdem hauptberuflich als Filmschaffender in Deutschland. Im Blog schreibt er über alles, was mit dem Filmemachen zu tun hat.

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