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Home»Kennst du schon...?»Fachbücher»DOK & CROWD – Dokumentarfilme finanzieren und verwerten – Buchvorstellung

DOK & CROWD – Dokumentarfilme finanzieren und verwerten – Buchvorstellung

von Daniel Negenborn3. Nov.. 20156 Min. Lesezeit
Buch Dok & Crowd - Dokumentarfilme finanzieren und verwerten
© UVK Verlag
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Wie finanziert und verwertet man eigentlich einen Dokumentarfilm?

Und welche Möglichkeiten ergeben sich durch gezieltes Marketing, klassischer Finanzierung oder Crowdfunding und Video-on-Demand?

Diese und weitere Antworten finden sich in dem Taschenbuch „DOK & CROWD – Dokumentarfilme finanzieren und verwerten“ von Paul Rieth.

In diesem Artikel stelle ich das Buch kurz vor und bewerte es.

DOK & CROWD: Dokumentarfilme finanzieren und verwerten
DOK & CROWD: Dokumentarfilme finanzieren und verwerten*
Jedes Jahr werden mehr Dokumentarfilme produziert, im Fernsehen steigt der Anteil non-fiktionaler Programme und Dokumentarfilm-Festivals erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Durch Crowdfunding und Video-on-demand erschließen sich Dokumentarfilmern ganz neue Möglichkeiten, Gelder auch unabhängig von Förder- und Fernsehanstalten zu akquirieren und Projekte zu verwirklichen.
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*=Werbung/Affiliatelink. Produktbilder: Amazon Product Advertising API. Stand: 14.03.2026.

DOK & CROWD – Dokumentarfilme finanzieren und verwerten

Das Taschenbuch DOK & CROWD – Dokumentarfilme finanzieren und verwerten* ist ein ca. 170 Seiten Buch von Paul Rieth (Selbstständiger an der Schnittstelle von Film und Neuen Medien, Berater,  Produzent und Gesellschafter der FILMNETZ UG).

Doch worum geht es eigentlich in dem Buch? Auf der Rückseite finden wir die Antwort:

»Ob Crowdfunding, Video-on-Demand oder Social-Media-Marketing – durch internetbasierte Finanzierung und Distribution lassen sich auch Filmprojekte mit vergleichsweise kleinem Budget realisieren.

DOK & CROWD ist der praktische Ratgeber für alle, die das volle Potenzial ausschöpfen wollen. Denn das traditionelle Geflecht aus Filmförderung, Fernsehanstalten, Verleih, Vertrieb, Rechteverwertung und Kinoauswertung entscheidet nicht mehr allein darüber, ob ein Dokumentarfilm Erfolg hat.

Paul Rieth erklärt, wie man heute unabhängig mit einer Öffentlichkeit im Netz innovativ finanziert, vermarktet und verwertet. Ein unverzichtbares Update für Produzenten, Regisseure und Drehbuchautoren. «

(Quelle: DOK & CROWD – Dokumentarfilme finanzieren und verwerten, 1. Auflage 2015)

Inhalt

Das Buch (1. Auflage 2015) hat 177 Seiten, sowie 50 weiteren Seiten für den Anhang, inklusive Glossar, Literaturverzeichnis, Endnoten und Bildnachweise. Die Kapitel sind übersichtlich von A bis D eingeteilt.

• Einführung

Zu Beginn gibt es eine achtseitige Einführung in das Thema Distribution, Finanzierung und Vermarktung. Dabei stellt der Autor u.a. die Besonderheiten und Erfolge von Dokumentarfilmen, sowie die Problematik von herkömmlichen Finanzierungsmethoden vor.

Außerdem geht er kurz auf den Aufbau des Buches, die Zielgruppe und seine Motivation, das Buch zu schreiben, ein.

• Kapitel A: Gegenstand Dokumentarfilm

Im ersten Kapitel geht es auf 7 Seiten ganz allgemein um das Thema „Dokumentarfilm“. Dabei teilt der Autor das Kapitel in die 3 Unterkapitel „Der Dokumentarfilm“, „Zur Geschichte“ und „Der Versuch einer Definition“ ein.

• Kapitel B: Finanzierung und Distribution „Offline“

Das zweite Kapitel beschäftigt sich auf rund 45 Seiten mit dem Thema „Finanzierung und Distribution Offline“. Dabei ist das Kapitel ist in zwei Unterkapitel eingeteilt: Klassische Finanzierung und Klassische Distribution.

Im ersten Unterkapitel werden alle wichtigen Bereiche der Offline-Finanzierung erklärt – Vom „Auftraggeber: Fernsehsender“ über deutsche und europäische Filmförderung bis hin zu alternativen Wegen der Filmfinanzierung.

Das zweite Unterkapitel beschäftigt sich mit der klassischen Distribution. Hier geht es vor allem um die Themen Filmfestivals, Kino, Home-Entertainment und Fernsehen. Dabei werden die Inhalte durch interessante Grafiken und Tabellen ergänzt, wie z.B. eine Tabelle mit den TOP 10 der erfolgreichsten deutschen Dokumentarfilme.

• Kapitel C: Internetbasierte Finanzierung und Distribution

Im dritten Kapitel geht es richtig los: Auf rund 93 Seiten geht es in drei Unterkapiteln um die Themen „Crowdfunding als neuer Finanzierungsweg“, „Video-on-Demand als neue Distributionsform“ und „Marketing für den Dokumentarfilm“.

Im ersten Abschnitt befasst sich der Autor genau mit dem Thema Crowdfunding. Dabei werden die Inhalte mit vielen interessanten Beispielen und realistischen Zahlen verdeutlicht. Zudem gibt es einige anschauliche Grafiken und Tabellen, wie z.B. eine Tabelle mit den Vor- und Nachteilen des Crowdfundings.

Im zweiten Unterkapitel geht es um Video-on-Demand (VoD) als neue Distributionsform. Hier geht der Autor u.a. auf den VoD-Markt, die Formen und Funktionsweise von VoD, sowie „non-platform-based VoD“ und „Plattform supported VoD“ ein. Zudem gibt es einen kurzen Abschnitt über Illegales Downloading und Streaming.

Im letzten Unterkapitel beschäftigt sich der Autor genauer mit dem Marketing von Dokumentarfilmen. Hier stehen vor allem die Themen Low-Budget-Marketing, Social Media-Marketing, traditionelles und virales Marketing im Vordergrund. Dabei gibt der Autor viele nützliche Tipps und Tricks und erklärt die Inhalte mit zeitgemäßen Beispielen.

• Kapitel D: Schlussbetrachtung / Ausblick

Im letzten Kapitel gibt der Autor auf 5 Seiten eine Schlussbetrachtung und gibt abschließende Tipps zum Thema „Finanzierung und Distribution von Dokumentarfilmen“.

• Anhang: Kapitel X

Im Anhang finden sich ein Glossar (Abkürzungsverzeichnis), Literaturverzeichnis, Endnoten und Bildnachweise. Zudem gibt es am Ende des Buches noch Platz für Notizen.

Layout

Das Taschenbuch hat einen Softcover-Einband und ist ein wenig kleiner als DIN A5 (ca. 12x18cm). Die Schrift ist zwar ein wenig klein, dennoch liest es sich gut, ist übersichtlich aufgebaut und liegt recht angenehm in der Hand. Zudem ist es ebenfalls als E-Book erhältlich.

Die einzelnen Kapitel sind in sinnvolle Unterkapitel eingeteilt, sodass man alle wichtigen Inhalte sofort findet und nicht durch einen endlosen Text den Überblick verliert.

Zudem enthält es einige interessante Grafiken und Tabellen, welche die Inhalte auflockern und verständlicher machen, wie z.B. die Vor- und Nachteile vom Crowdfunding. Allerdings hätte ich mir an einigen Stellen mehr informative Grafiken oder Bilder gewünscht.

Zielgruppe

Das Taschenbuch „DOK & CROWD“ richtet sich vor allem an Produzenten, Regisseure und Drehbuchautoren von Dokumentarfilmen. Dabei ist das Buch ein praktischer Ratgeber für alle, die bei der Finanzierung und Verwertung von Dokumentarfilmen das volle Potenzial ausschöpfen wollen.

Vor allem junge und angehende Dokumentarfilmer können durch die vielen nützlichen Tipps und zeitgemäßen Informationen viel über die Möglichkeiten der Finanzierung von Dokumentarfilmen lernen. Erfahrene Produzenten und professionelle Produktionsfirmen dagegen, werden nicht viel Neues lernen können.

DOK & CROWD: Dokumentarfilme finanzieren und verwerten
DOK & CROWD: Dokumentarfilme finanzieren und verwerten*
Jedes Jahr werden mehr Dokumentarfilme produziert, im Fernsehen steigt der Anteil non-fiktionaler Programme und Dokumentarfilm-Festivals erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Durch Crowdfunding und Video-on-demand erschließen sich Dokumentarfilmern ganz neue Möglichkeiten, Gelder auch unabhängig von Förder- und Fernsehanstalten zu akquirieren und Projekte zu verwirklichen.
24,99 EUR
Kostenlos reinlesen*

*=Werbung/Affiliatelink. Produktbilder: Amazon Product Advertising API. Stand: 14.03.2026.

Bewertung und Fazit

Ich finde das Buch „DOK & CROWD – Dokumentarfilme finanzieren und verwerten“ wirklich gut gelungen und sehr zeitgemäß! Besonders für junge Produzenten und Dokumentarfilmer ist das Buch sehr empfehlenswert. Dabei überzeugen vor allem die absolut zeitgemäßen Informationen, die sich auch auf die Finanzierung und Verwertung von „Nicht-Dokumentarfilmen“ beziehen.

Das Taschenbuch ist einfach geschrieben und enthält alle grundlegenden Informationen zur Finanzierung, Verwertung und Distribution von Dokumentarfilmen. Besonders positiv empfinde ich die vielen Zahlen und zeitgemäßen Beispiele, sodass man sich nicht nur mit theoretischen Zahlen herumschlagen muss, sondern sich eine realistische Vorstellung machen kann.

Dennoch: Trotz der Einteilung des Inhalts in übersichtliche Unterkapitel ist das Buch an einigen Stellen etwas langweilig zu lesen. Dies liegt vor allem daran, dass für meinen Geschmack zu wenig Grafiken und Bilder integriert wurden. Sehr Schade – Vor allem deswegen, weil die wenigen vorhandenen Grafiken sehr interessant und anschaulich sind.

Mein Fazit: Sehr übersichtliches und zeitnahes Taschenbuch mit allen wichtigen Informationen zur Finanzierung und Verwertung von Dokumentarfilmen. Dabei bedient das Buch eine interessante Themen-Nische und ist eines der übersichtlichsten Bücher dieser Art – Sehr empfehlenswert!


Das Buch wurde vom Verlag für eine Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt.
* = Anzeige / Affiliate-Links.

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Daniel Negenborn
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Daniel ist Gründer und Autor von FilmMachen.de. Der gelernte Mediengestalter Bild und Ton studierte Regie für Film und Fernsehen und arbeitet seitdem hauptberuflich als Filmschaffender in Deutschland. Im Blog schreibt er über alles, was mit dem Filmemachen zu tun hat.

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