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Home»Produktion»Entwicklung»Dialoge schreiben: 10 Tipps für gute Filmdialoge

Dialoge schreiben: 10 Tipps für gute Filmdialoge

von Daniel Negenborn11. Jan.. 20154 Kommentare7 Min. Lesezeit
© HayDmitriy / Depositphotos.com
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Gute Dialoge schreiben ist eine Kunst für sich. Nur wenigen Autoren gelingt es gute, spannende und unterhaltsame Dialoge zu schreiben, die nicht überflüssig wirken und einen Mehrwert bieten. Doch mit viel Übung, Motivation und den richtigen Grundlagen kann es jeder schaffen, solche Dialoge zu verfassen.

In diesem Artikel gibt es die 10 wichtigsten Tipps, um wirklich gute Filmdialoge zu schreiben.

1. Charaktere entwickeln und Vorarbeit leisten

Bevor man damit anfängt Dialoge zu verfassen, sollten bereits alle Charaktere vollständig entwickelt sein. So kann man die Dialoge individueller gestalten und auf den jeweiligen Charakter zuschneiden. Außerdem fällt es dann leichter, die Dialoge zu schreiben und man spart sich unnötiges Kopfzerbrechen. Eine umfangreiche Vorarbeit zahlt sich also aus.

Eine weitere interessante Möglichkeit ist es, die Dialoge erst ganz am Ende zu schreiben nachdem die konkrete Handlung bereits feststeht. Das hat den Vorteil, dass man das Gesagte gezielter an die Handlung anpassen kann und unwichtige Inhalte vermieden werden.

2. Einfache Dialoge schreiben

Dialoge sollten grundlegend einfach gestaltet sein. Die Grundregel ist: Auf Aktion folgt Reaktion.

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Die größte Gefahr bei längeren oder komplizierten Dialogen ist der Dialog selbst. Das bedeutet konkret, dass längere Dialoge schnell Langeweile erzeugen können und somit der Zuschauer das Interesse am Film verliert.

Daher ist einer der größten Fehler „zu viel Dialog“ zu schreiben. Denn dann kann es passieren, dass die Dialoge keine eindeutige Funktion mehr erfüllen. Und das wiederum wirkt sich negativ auf den gesamten Film aus. Mehr dazu findet ihr unter Punkt 6.

Es gilt: Lieber einfache Dialoge mit eindeutiger Funktion, als lange und uninteressante Dialoge.

3. Realistische und fiktive Sprache

Fiktive Sprache unterscheidet sich in vielen Punkten von realistischer Sprache.

Vor allem im Film werden nur sehr selten realistische und alltägliche Dialoge verwendet. Niemand möchte langweiliges Gequatsche über den Alltag und das Wetter hören, außer es dient einem „höheren“ Zweck (z.B. Konflikte schaffen).

Auch auf Laute wie „Ähm“ oder „Öhm“ kann man so gut wie komplett verzichten. Je nachdem, um was für ein Charakter es sich handelt und in welcher Situation er sich befindet. Ansonsten sind Fülllaute unnötig und können getrost weggelassen werden.

Einer der größten Unterschiede zwischen realistischer und fiktiver Sprache ist der Informationsgehalt. Während im echten Leben über 75% des Gesagten relativ unwichtig erscheint, sollte fiktive Sprache dagegen nur wichtige Informationen enthalten.

Die Eigenschaft eines wirklich guten Dialogs ist es, dass er zwar eine Funktion erfüllt, aber der Zuschauer diese Funktion nicht durchschaut. Der Dialog sollte als „normales“ Gespräch aufgenommen werden. Gute Dialoge schreiben sich also definitiv nicht von allein.

Wenn du ganz konkret wissen willst, was noch zu guten Dialogen gehört, hilft dir unser Buch-Tipp weiter:

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4. Jeden Charakter individuell sprechen lassen

Nichts ist langweiliger, als wenn jeder Charakter gleich ist und dieselbe „Sprache“ spricht. Natürlich ist damit nicht die Sprache an sich gemeint, sondern die Art und Weise, wie der jeweilige Charakter spricht.

Um Dialoge spannend und unterhaltend zu gestalten, sollte jeder Charakter deswegen seine eigene individuelle Sprache sprechen.

Dabei spielen die folgenden Punkte bei der Sprache eine besondere Rolle:

  • Wortschatz
  • Aussprache
  • Betonung
  • Akzent/Dialekt
  • Besonderheiten (Stottern, Herkunft, Umfeld, etc.)

Diese Punkte sollten sich bei jeder Person unterscheiden und den jeweiligen Charakter der Figur unterstützen.

Treffen diese Figuren dann im Dialog aufeinander, entstehen zwangsläufig spannendere und interessantere Dialoge.

Achtung: Die Sprache ist Teil der Persönlichkeit und sollte sich daher im Verlauf des Films nicht großartig ändern. Auch bei langfristigen Änderungen (Älterwerden, Umzug in ein anderes Gebiet, einschneidende Erlebnisse) verändert sich die Sprache nur sehr langsam und nicht von heute auf Morgen.

5. Indirekte Dialoge schreiben

Genau wie im echten Leben, sagen fiktive Charaktere selten genau das, was sie wirklich meinen. Stattdessen wird indirekt um das eigentliche Thema „herum geredet“. Das wirkt realistischer und macht den Dialog spannender.

Hier ein langweiliges Beispiel für einen sehr direkten Dialog:

Tom: Heute ist gutes Wetter und ich möchte ich an den See. Kommst du mit?

Lucy: Nein danke, ich habe keine Lust.

Tom: Komm schon, das wäre toll!

Lucy: Nein, ich habe wirklich keine Lust.

 So könnte ein passender indirekter Dialog aussehen (auch nicht „hollywoodreif“, aber besser 😉 ):

Tom: Das nenn ich mal ein Wetter, da schwitzt man ja schon beim rausgucken.

Lucy: Sieht eher nach Regen aus.

Tom: Tatsächlich? Ich hab gehört das Haus am See hat wieder dein Lieblingseis.

Lucy: Glaub ich nicht.

Tom: Doch doch, ein Vögelchen hat’s mir gezwitschert.

Lucy: Tja, schade, dass sie Regen angesagt haben.

6. Dialoge sollten ein Ziel verfolgen

Dialoge sollten nur dann eingesetzt werden, wenn sie eine bestimmte Funktion erfüllen! Sonst können Gespräche schnell langweilig und überflüssig wirken und der Zuschauer verliert das Interesse am Film.

Die bekanntesten Funktionen von Dialogen sind:

  • Konflikte erzeugen (innerliche/äußerliche Konflikte)
  • Die Handlung voranbringen
  • Informationen über Charaktere preisgeben
  • Unterhaltung (z.B. coole Sprüche in Action-Filmen)

Wer bei den eigenen Dialogen keine dieser Funktionen feststellt, sollte sie am besten direkt streichen oder überarbeiten. Niemand will funktionslose und langatmige Gespräche lesen und schon gar nicht hören.

7. Dialoge durch Handlungen betonen

Eine gute Möglichkeit um bestimmte Dialogzeilen zu betonen, ist gleichzeitig eine Handlung einzubauen, die das Gesagte unterstreicht.

Ein Beispiel:

„Man, hab ich einen Hunger.“

Oder:

(greift zum Skalpell)
„Man, hab ich einen Hunger“

Eine weitere Möglichkeit ist, die Dialoge an spannende Orte zu verlegen und so dem Gesagten eine besondere Bedeutung zukommen zu lassen.

Was wäre zum Beispiel, wenn die Gesprächspartner während des Dialogs mitten auf dem Highway spazieren gehen oder gerade mit dem Flugzeug abstürzen?

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

8. Monologe vermeiden

Im Film werden Monologe nur gezielt und vereinzelnd eingesetzt.

Grundsätzlich gilt: Längere Monologe sollten vermieden werden, denn sie können schnell unrealistisch wirken und Langeweile erzeugen.

Besser ist es, wenn Charaktere miteinander agieren und sich gemeinsam unterhalten. Immer nach dem Motto „Auf Aktion folgt Reaktion“.

9. Vorsicht mit Dialekten

Vor allem bei deutschen Filmen erzeugen Dialekte schnell bestimmte Klischees. Das sollte man beim Schreiben von Dialogen auf gar keinen Fall vergessen!

So erzeugt zum Beispiel ein ostdeutscher Dialekt sofort bestimmte „ostdeutsche Klischees“ beim Zuschauer, die möglicherweise gar nicht beabsichtigt sind.

Dasselbe gilt natürlich auch für alle anderen Dialekte, nicht nur in deutscher Sprache.

Aus diesem Grund sollte man mit Dialekten vorsichtig umgehen und lieber darauf verzichten, wenn sie nicht unbedingt nötig für den jeweiligen Charakter sind.

10. Zeichensetzung und Kontrolle

Die Zeichensetzung spielt bei Dialogen eine große Rolle. Sie entscheidet darüber, wie ein Satz betont und ausgesprochen wird. Deswegen ist es besonders wichtig, die Zeichensetzung nach der ersten Dialog-Version nochmal genauer zu überprüfen.

Außerdem sollten die einzelnen Dialoge auf ihre Funktion und Relevanz überprüft werden. Dieser Schritt ist besonders bei längeren Dialogen sehr wichtig.

Mit diesen Fragen kann man die Dialoge nochmals überprüfen:

  • Ist der Dialog unbedingt nötig?
  • Liegt ein Konflikt vor?
  • Klingt der Dialog nach Klischees?
  • Ist der Dialog abwechslungsreich und spannend?
  • Kann es nicht besser indirekt gesagt werden?

Sind alle Fragen geklärt und der Dialog wird für „fertig“ erklärt, bietet es sich an, die Geschichte oder das Drehbuch ein paar Testlesern zu geben und ihre Meinung zu den Dialogen zu hören.

Allerdings sollte man es nicht von der eigenen Familie „testlesen“ lassen, denn vor allem Eltern sind immer stolz auf das, was man macht. Außer natürlich die Eltern und Geschwister sind renommierte Filmemacher mit objektiver Meinung 😉

Fazit

Wer wirklich gute Dialoge schreiben will, sollte viel Geduld mitbringen. Denn es erfordert einiges an Übung, um das richtige Gefühl für gute Dialoge zu entwickeln.

Dieses Gefühl entwickelt man am besten durch viel Übung und natürlich durchs Filme gucken.

Wer diese 10 Tipps beherzigt, befindet sich auf dem besten Weg, um gute Dialoge zu schreiben.

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Daniel Negenborn
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Daniel ist Gründer und Autor von FilmMachen.de. Der gelernte Mediengestalter Bild und Ton studierte Regie für Film und Fernsehen und arbeitet seitdem hauptberuflich als Filmschaffender in Deutschland. Im Blog schreibt er über alles, was mit dem Filmemachen zu tun hat.

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4 Kommentare

  1. Claudia Cabinetto am 9. Apr.. 2017 13:27

    Hi,
    dem Beitrag kann ich nur zustimmen. Es erleichtert die Arbeit sehr, wenn die Charaktere im Vorfeld so genau wie möglich ausgearbeitet wurden. Eine Oma verwendet andere Wörter, als ihr Enkel. Allein diese Information ist aber auch nicht ausreichend. Je mehr man über den Lebenslauf und die Gründe weiß, die die Charas zu dem machen, was sie sind, umso eher erleichtert man sich die Arbeit mit ihnen. Dialoge sind deswegen nicht leichter zu schreiben. Was leichter fällt, ist die Erinnerung daran, warum sich der Chara genau so verhält und diesen Wortschatzt benutzt. Es fällt auch leichter nach Wörtern aus einer bestimmten Epoche zu suchen.
    Was auffällt, wenn man Gespräche analysiert, ist, dass Menschen selten genau das sagen, was sie denken. Sie sagen nicht: „Ich will an den See, mir ist heiß.“, sondern „Wollen wir an den See fahren?“. Indirekt verfolgt jeder sein eigenes Ziel und die Gedanken auszudrücken, ohne sie direkt auszusprechen ist eine echte Herausforderung.
    Die Gedankensprünge, die sich innerhalb zwischenmenschlicher Kommunikation ergeben, zu analysieren und als Dialog wiederzugeben, bleibt für mich weiterhin ein Buch mit sieben Siegeln. Charas miteinander sprechen zu lassen, dabei die Handlung voranzutreiben und alles so ausehen zu lassen, als wäre es eine Unterhaltung zwischen mehreren Personen und nicht nur einer, ist erst dann wirklich gelungen, wenn es aussieht, als wäre stünde keine harte Arbeit dahinter.
    Ich nehme an, das kann nur durch Beobachtung und harte Arbeit gelingen.

    Antworten
  2. Dietrich Bachmann am 6. Aug.. 2020 20:02

    Gute Tipps für Dialoge. Das ist vielleicht das schwierigste beim Film schreiben, klare und gute Dialoge zu haben. Es ist ja eine Kunst, glaube ich auch. Es kann auch viel helfen, ein gutes Filmstudio zu haben.

    Antworten
  3. Alfred Schmidt am 1. Aug.. 2021 3:28

    Hallo
    Ich bin hier nicht mit allem einverstenden. Manche Tipps beschreiben eine NOTWENDIGKEIT – aber man sollte sie IMO übergehen – so möglich.
    Viele Tipps an Amateurfilmer – nicht nur hier – zielen direkt darauf hin – das Amateurhafte zu betonen.
    Immer wieder wird der KURZFILm beton – und daß man „auf den Punkt kommen soll“
    Mit Dialogen die „notwendig“ sind kommt man IMMER auf einen Kuzfilm.
    Dialoge können auxch ausschmückend sein, die Spannung erhöhen, oder zynischen Bonmot enthalten. Man denke hier an „Das Bildnis des Dorian Gray“ – die Geschichte kann man in 15 Minuten erzählen – aber sie lebt von Bonmots und Zynismen,.
    Die Charaktäre genau herausarbeiten:
    Sicher optimal
    Hier ist aber der Amateur gefordert. Oft bekommt man nichrt den Wunschdarsteller.
    Da muß den die Rolle (oft radikal) umgeschrieben werden. Dieser Herausforderung müssen sich oft auch Autoren von Fernsehserien stellen….
    Dialöoge – vorzugsweise bissige – schüttle ich nur aus dem Ärmel.
    Schwieriger ist es Darsteller zu finden – und das schwierigste sind interessante Locations.

    Wenngleich ich der Auffassung bin, daß man das „amateurhafte“ seiner Filme möglichst kaschieren sollte – so ist es IMO ein beliebter Kunstfehler „Effekte“ einzubauen, die als solcge 100 Meter gegen den Wind zu bemerken sind. Solche Effekte werden pft käuflich angeboten. Vor 40 Jahren ware die Standard-Profiware – wurden aber inzwischen aus gutem Grund ausgemustert… (Leuchtschwerter , Laser Pistolen Explosionen etc etc…)
    Das gilt auch für Szenenübergänge. Die vielen „Effekte“ – um ca 1965 in „Wochenschaufuiklmen“ eingesetzt – sind überholt und verraten den Amateut.
    Harter Schnit, Auf und abblenden, Logische Verknüpfung von 2 Szenen sind modern. Persönlich verwende ich die ebenfall schon in die Jahre gekommenen Überblenungen -weil sie oft die optisch beste Lösing darstellen.
    In der Tat sollte man sich professionelle Filme (nicht pure Action ! – die versuchen von der schwachen Handlung abzulenken) ansehen, und einge Macharten abkupferen – allerdings sollte man hierbei den Bereich der eigenen möglichkeiten nicht ausser acht lassen.

    Mein 2020 fertiggestellter Spielfilm hat übrigens eine Spieldauer von 114 Minuten – als Spielfilm-Überlänge….

    Es wurde hier nach meiner Website gefragt.
    Wunschgemäß wurde sie eingefügt.
    Aber ih hätte gegebenenfalls Verständnis dafür, wenn sie hier (wegen gefürchteter Konkurrenz) nicht veröffentlicht wird

    mfg aus Wien
    Alfred

    Antworten
    • Avatar-Foto
      Daniel Negenborn am 6. Aug.. 2021 21:07

      Hallo Alfred,

      vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag! Wir freuen uns immer sehr über solche Film-Leidenschaft und das du die Dinge kritisch hinterfragt!

      Liebe Grüße, Daniel

      Antworten
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