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Home»Film-Grundlagen»Bildgestaltung»Schärfentiefe im Film: Erklärung & Beispiele

Schärfentiefe im Film: Erklärung & Beispiele

Die Schärfentiefe beschreibt den Bereich (die Tiefe) in einem Bild, der scharf dargestellt wird. Dabei ist es eines der wichtigsten Gestaltungsmittel bei der Produktion eines Filmes oder eines Videos. Doch was genau ist die Schärfentiefe?
von Daniel Negenborn18. Mai. 20153 Kommentare5 Min. Lesezeit
KI-Bild | DALL·E
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In diesem Artikel gibt es alle wichtigen Informationen über die Tiefenschärfe/Schärfentiefe. Außerdem gibt es Tipps, wie man mit der Schärfentiefe bewusst gestalten kann.

Was ist die Schärfentiefe im Film? (Definition)

Um den Begriff besser zu verstehen, kann die folgende Definition helfen:

Die Schärfentiefe bezeichnet den Bereich im Bild (die Tiefe), der scharf dargestellt wird.

Bei einem sehr kleinen Bereich (unscharfer Hintergrund) spricht man von einer geringen Schärfentiefe. Wenn sehr viel im Bild scharf abgebildet ist, spricht man von einer großen Schärfentiefe.

Dabei lässt sich die Schärfentiefe verändern, um bewusst zu bestimmen, wie groß der scharf dargestellte Bereich im Bild ist.

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Heißt es jetzt Tiefenschärfe oder Schärfentiefe?

Beide Begriffe tauchen recht häufig gemeinsam auf und es ist schwer zu sagen, was jetzt wirklich korrekt ist. In Fachliteratur und auch bei Wikipedia stehen die Hauptinformationen meistens unter dem Begriff Schärfentiefe, weshalb ich mich für diesen Artikel mal darauf festlege.

Achtung: Man sagt niemals Unschärfentiefe oder Tiefenunschärfe. Diese Begriffe sind falsch und existieren nicht! Zwei sind doch schon genug 🙂

Wofür wird die Schärfentiefe eingesetzt?

Die Schärfentiefe kann aus verschiedenen Gründen verwendet werden. Einer der wichtigsten Gründe ist, um bestimmte Teile des Bildes scharf und andere Teile unscharf darzustellen.

Doch warum ist das so wichtig?

Das Spiel mit der Schärfe kann verschiedene Funktionen bzw. Aufgaben erfüllen:

1. Um den Fokus des Zuschauers bewusst auf bestimmte Teile des Bildes zu lenken
2. Um ein Objekt bzw. eine Person besser vom Hintergrund abzuheben
3. Um unwichtige oder störende Elemente im Bild in der Unschärfe verschwinden zu lassen

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Die Schärfentiefe bewusst beeinflussen

1. Die Blende

schaerfentiefe-blende
Bild: © D.N.

Mithilfe der Blende bestimmt man die Helligkeit bei der Aufnahme eines Bildes. Dabei bestimmt die Blendenöffnung wieviel Licht durch das Objektiv auf den Chip der Kamera fällt. Außerdem hat die Blendenöffnung (angegeben in Blendenzahlen) unmittelbaren Einfluss auf die Schärfentiefe.

Dabei gilt: Umso größer die Blendenöffnung (je kleiner die Blendenzahl), desto geringer ist die Schärfentiefe. Das gilt natürlich auch andersherum: Je kleiner die Blendenöffnung (je größer die Blendenzahl), desto größer ist die Schärfentiefe. Wenn man also viel Unschärfe im Bild haben möchte, sollte man mit einer großen Blende (geringe Blendenzahl) arbeiten.

Ein Beispiel: Bei einer Blendenzahl von 2.8 (große Blendenöffnung) ist die Schärfentiefe sehr gering. Bei einer Blendenzahl von 11 ist sie sehr groß.

Dazu kommt: Wenn man mit einer großen Blende (geringe Blendenzahl) arbeitet, wird das Bild immer heller. Um dennoch zu verhindern, dass das Bild überbelichtet („wegbrennt“), kann man einen ND-Filter (Neutraldichtefilter) dazu schalten. Dieser funktioniert im Prinzip wie eine Sonnenbrille für die Kamera und lässt, je nach Einstellung, nur noch einen Teil des Lichts durch.

Nicht alle Kameras verfügen über einen internen ND-Filter – so wie die meisten Spiegelreflexkameras (DSLR). In diesem Fall kann man aber immer noch einen externen ND-Filter vor das Objekt setzen oder bei der Fotografie die Belichtungszeit erhöhen.

2. Der Abbildungsmaßstab

Die zweite Möglichkeit, um die Schärfentiefe zu beeinflussen, ist der Abbildungsmaßstab.

Es gilt: Je größer der Abbildungsmaßstab, desto geringer die Schärfentiefe. Bei gleichem Abbildungsmaßstab und gleicher Blende bleibt die Schärfentiefe gleich, egal bei welcher Brennweite.

Entgegen vieler Meinungen hat die Brennweite keinen direkten Einfluss auf die Schärfentiefe. Sie trägt zum Abbildungsmaßstab bei.

Es gilt: Je größer die Entfernung zwischen Kamera und Motiv, desto unschärfer wird der Hintergrund abgebildet. Dasselbe gilt natürlich auch andersherum: Je kleiner die Entfernung zwischen Kamera und Motiv, desto schärfer ist der Hintergrund (vorausgesetzt der Hintergrund hat einen gewissen Abstand zur Person).

Bild: KI (DALL·E / OpenAI)

Online Depth of Field – Simulator

Auf der Internetseite dofsimulator.net gibt es einen Simulator (engl.: depth of field calculator), mit dem man die Verhältnisse von Blende, Brennweite und Abstand noch einmal genauer nachvollziehen kann. Außerdem ist es möglich, verschiedene Objekte und Werte anzugeben, sodass man bereits vor dem Dreh die genaue Schärfentiefe berechnen kann. Ein Besuch lohnt sich!

Zusammenfassung

Die Schärfentiefe bezeichnet den Bereich (die Tiefe) im Bild, welcher scharf abgebildet wird. Je geringer die Schärfentiefe, desto unschärfer wird der Hintergrund dargestellt.

Es spielt keine Rolle ob man den Begriff Schärfentiefe oder Tiefenschärfe verwendet, niemals jedoch Tiefenunschärfe oder Ähnliches.

Die Schärfentiefe wird bewusst dazu eingesetzt, um den Fokus des Zuschauers auf bestimmte Bildteile zu lenken, Objekte oder Personen besser vom Hintergrund abzuheben oder um unwichtige oder störende Bildelemente im Bild unschärfer darzustellen.

Man hat zwei Möglichkeiten Einfluss zu nehmen:

1. Die Blende
Umso größer die Blendenöffnung (kleine Blendenzahl), desto geringer die Schärfentiefe. Je kleiner die Blendenöffnung (große Blendenzahl), desto größer ist die Schärfentiefe. Wenn man bei viel Licht eine geringe Schärfentiefe erzeugen möchte, kann man einen ND-Filter hinzuschalten, damit das Bild bei einer sehr offenen Blende nicht überbelichtet.

2. Der Abbildungsmaßstab

Die Brennweite
Je länger die Brennweite (Telebereich), desto geringer die Schärfentiefe. Je kürzer die Brennweite (Weitwinkel), desto größer.

Die Entfernung zwischen Kamera und Motiv
Je größer die Entfernung zwischen Kamera um Motiv, desto geringer die Schärfentiefe. Je kleiner die Entfernung, desto größer die Schärfentiefe. Außerdem gilt: Je größer der Abstand zwischen Motiv und Hintergrund, desto unschärfer wird der Hintergrund dargestellt.

Fazit

Die Bildschärfe ist ein sehr wichtiges Gestaltungsmittel bei der Produktion von Filmen und Videos. Mithilfe der Schärfentiefe lässt sich der Fokus des Zuschauers bewusst auf die gewünschten Motive (Objekte bzw. Personen) in einem Film lenken.

Deshalb ist es besonders wichtig, dass man das Verhältnis von Blende, Brennweite und Abstand gut versteht, sodass man die Schärfentiefe bewusst einsetzen kann, um Bilder zu gestalten.

Am besten ist es, wenn man sich bereits vor der Aufnahme Gedanken über die gewünschte Schärfentiefe macht und so bei den Dreharbeiten weiß, warum und was man einstellen muss.

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Daniel Negenborn
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Daniel ist Gründer und Autor von FilmMachen.de. Der gelernte Mediengestalter Bild und Ton studierte Regie für Film und Fernsehen und arbeitet seitdem hauptberuflich als Filmschaffender in Deutschland. Im Blog schreibt er über alles, was mit dem Filmemachen zu tun hat.

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3 Kommentare

  1. JON am 19. Mai. 2015 17:34

    Ich würde mal sagen, dass ist eher die tiefenschärfe, anstatt die schärfentiefe.

    Antworten
    • Avatar-Foto
      Daniel Negenborn am 19. Mai. 2015 23:25

      Hallo Jon,

      tatsächlich kann man beides sagen. Es ist egal ob man „Schärfentiefe“ oder „Tiefenschärfe“ sagt.

      Gruß, Daniel

      Antworten
      • Thorsten Zimprich am 1. März. 2016 23:47

        Wobei der Begriff „Schärfentiefe“ m.E. mehr Sinn ergibt, da man die Tiefe der Schärfe verändert. Es geht also um die Veränderung der Schärfe, somit sollte sie vorne im Begriff stehen.

        Antworten
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