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Home»Kennst du schon...?»Fachbücher»Schau mir in die Augen, Kleines – Die Kunst der Dialoggestaltung – Buchvorstellung

Schau mir in die Augen, Kleines – Die Kunst der Dialoggestaltung – Buchvorstellung

von Daniel Negenborn28. Juli. 20167 Min. Lesezeit
Schau mir in die Augen Kleines (UVK Verlag)
© UVK Verlag
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Wie schreibt man eigentlich gute Dialoge für ein Drehbuch? Auf was muss man besonders achten und auf was sollte man verzichten?

Das Taschenbuch „Schau mir in die Augen, Kleines – Die Kunst der Dialoggestaltung“ von Oliver Schütte beschäftigt sich mit genau diesem Thema.

Ich habe das Buch gelesen, stelle es im Folgenden kurz vor und bewerte es.

Schau mir in die Augen, Kleines – Die Kunst der Dialoggestaltung
Schau mir in die Augen, Kleines – Die Kunst der Dialoggestaltung*
Gute Dialoge zu schreiben ist für jeden Drehbuchautor eine Herausforderung und muss ständig aufs Neue trainiert werden: Der erfahrene Autor und Dramaturg Oliver Schütte zeigt, wie Sie wirkungsvolle und spannende Dialoge schreiben - und wie Produzenten, Redakteure und Script Consultants effektiv mit Autoren an Dialogen arbeiten können.
Kostenlos reinlesen*

*=Werbung/Affiliatelink. Produktbilder: Amazon Product Advertising API. Stand: 28.04.2026.

Schau mir in die Augen, Kleines – Die Kunst der Dialoggestaltung

Das Taschenbuch »Schau mir in die Augen, Kleines« – Die Kunst der Dialoggestaltung* ist ein ca. 250 Seiten Buch von Oliver Schütte (Autor an zahlreichen Filmakademien, Initiator und Direktor des „Scriptforums“ der deutschen Drehbuch- und Stoffentwicklungskonferenz und Gründungsmitglied der Deutschen Filmakademie).

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Doch worum geht es eigentlich in dem Buch? Auf der Rückseite finden wir die Antwort:

»Gute Dialoge zu schreiben ist für jeden Drehbuchautor eine Herausforderung und muss ständig aufs Neue trainiert werden: Der Dialog ist neben den visuellen Ausdrucksformen das ultimative Mittel, um Figuren Leben einzuhauchen und Szenen packend, rührend oder witzig zu gestalten.

Der erfahrene Autor und Dramaturg Oliver Schütte zeigt, wie Sie wirkungsvolle und spannende Dialoge schreiben und wie Produzenten, Redakteure und Script Consultants effektiv mit Autoren an Dialogen arbeiten können. Ob 10-minütige Webserie oder 50-stündiges TV-Format: Jedes Werk bringt neue Figuren mit neuen Herausforderungen an die Art und Weise, wie die Dialoge gestaltet werden. Dieses Buch gibt für alle Projekte Hinweise, wie Sie sich den Dialogen nähern können.«

(Quelle: Schau mir in die Augen, Kleines – Die Kunst der Dialoggestaltung, 3. überarbeitete Auflage 2016)

Inhalt

Das Buch (3. Auflage 2016) hat 253 Seiten, sowie 25 weiteren Seiten für den Anhang, inklusive „Fragen an den Dialog“, Übungen, Literatur-, Film- und Sachregister, Glossar, Endnoten und Abbildungsnachweise. Die Kapitel sind übersichtlich von A bis G eingeteilt.

• Einleitung

Zu Beginn gibt es eine kurze Einführung in das Thema Dialoge schreiben. Dabei bezieht sich der Autor auf den Buchtitel und das berühmte Filmzitat „Schau mir in die Augen, Kleines“.

• Kapitel A: Dialog verstehen

Im ersten Kapitel geht es auf 54 Seiten um das Thema „Dialog verstehen“. Dabei teilt der Autor das Kapitel in die 4 Unterkapitel „Eine kleine Einführung in die Theorie“, „Eine kleine Einführung in die Praxis“, „Ein kleine Einführung in die Geschichte“ und „Aufgaben des Dialogs“ ein.

Zudem gibt es sehr viele Ausschnitte und Beispiele von Drehbüchern, um das Verständnis für Dialoge zu schulen.

• Kapitel B: Dialog schreiben

Das zweite Kapitel beschäftigt sich auf etwa 48 Seiten mit dem großen Thema „Dialoge schreiben“. Dabei ist das Kapitel ist in acht einzelne Unterkapitel eingeteilt: „Training“, „Recherche“, „Figuren“, „Die drei zeitlichen Ebenen“, „Status“, „Subtext“, „Handlungsorte“ und „Schreiben, schreiben, schreiben“.

Das befasst sich der Autor in jedem Unterkapitel mit den wesentlichen Punkten des jeweiligen Themas und beschreibt sie einfach und verständlich. Zudem werden die einzelnen Kapitel durch passende Zitate und weiteren Drehbuchausschnitten ergänzt.

• Kapitel C: Dialog umschreiben

Im dritten Kapitel geht es auf rund 64 Seiten in sieben Unterkapiteln um das Thema „Dialog umschreiben“. Dabei werden Themen wie Dialogtechnik, Dynamik, Metapher, Sprechbarkeit oder Tempo angesprochen. Jedes Unterkapitel ist in weitere Abschnitte unterteilt, die das jeweilige Thema übersichtlich vermitteln.

Zudem gibt es einige anschauliche Grafiken und viele weitere Drehbuchausschnitte, welche die Inhalte auflockern und beispielhaft unterstützen.

• Kapitel D: Komponenten des Dialogs

In Kapitel D beschäftigt sich der Autor auf 23 Seiten mit den „Komponenten des Dialogs“. Das Kapitel ist in acht übersichtliche Unterkapitel aufgeteilt. Darunter z.B. „Thema“, „Monologe“, „Komik“ oder „Telefondialoge“. Jedes Thema wird auf wenigen Seiten verständlich vermittelt und durch weitere Drehbuchausschnitte ergänzt.

• Kapitel E: Voice-Over

Das fünfte Kapitel „Voice-Over“ befasst sich auf 32 Seiten mit den Unterkapiteln „Erzählerische Strategie mit Voice-over“, „Erzählperspektive“, „Ambiguität“ und „Fallbeispiele“. Auch hier finden ergänzt der Autor die Inhalt durch verschiedene Tabellen und Drehbuchausschnitte.

• Kapitel F: Formatierung

Im Kapitel „Formatierung“ fasst der Autor die wesentlichen Formatierungsregeln für ein Drehbuch auf einer Seite zusammen und verweist mit einen Link zu einem „Beispieldrehbuch“.

• Kapitel G: Fazit

Im letzten Kapitel gibt es ein kurzes Fazit zum Thema „Drehbuchschreiben“.

• Anhang: Kapitel X1 – X8

Im Anhang finden neben dem Glossar, Literaturverzeichnis, Endnoten und Bildnachweise zwei weitere interessante Abschnitte. Im ersten Unterkapitel gibt es „Fragen an den Dialog“, mit denen man einen geschrieben Dialog auf bestimmte Aspekte überprüfen kann. Im zweiten Unterkapitel „Übungen“ werden verschiedene Übungen zum filmischen Schreiben aufgeführt und empfohlen.

Layout

Das Taschenbuch hat einen Softcover-Einband und ist ein wenig kleiner als DIN A5. Die Schrift ist zwar nicht besonders groß, dennoch liest es sich gut und ist übersichtlich aufgebaut. Die verschiedenen Kapitel sind in sinnvolle Unterkapitel und Abschnitte unterteilt, sodass man die gewünschten Inhalte schnell findet.

Besonders hervorzuheben ist die Vielzahl an Drehbuchausschnitten und weiteren Grafiken und Tabellen, die in dem Buch zu finden sind. Die Beispiele sind sehr gut gewählt, unterstützen die Inhalte und lockern das Buch auf.

Zielgruppe

Das Taschenbuch „Schau mir in die Augen, Kleines – Die Kunst der Dialoggestaltung“ richtet sich in erster Linie an angehende und fortgeschrittene Drehbuchautoren, Dramaturgen und Regisseure. Dabei vermittelt das Buch wirklich alle wichtigen Informationen zum Dialoge schreiben und ist ein praktischer Assistent zum Nachschlagen, wenn es an das Schreiben von Drehbüchern geht.

Darüber hinaus richtet sich das Buch an alle Projekte, die sich „den Dialogen nähern könnten“. Vor allem angehende Drehbuchautoren und Regisseure können unglaublich viele hilfreiche Tipps und Informationen zum dem komplexen Thema „Dialoge“ erhalten. Und auch erfahrene Autoren können noch das ein oder andere dazulernen, wenn sie dieses Buch nicht bereits gelesen haben.

Schau mir in die Augen, Kleines – Die Kunst der Dialoggestaltung
Schau mir in die Augen, Kleines – Die Kunst der Dialoggestaltung*
Gute Dialoge zu schreiben ist für jeden Drehbuchautor eine Herausforderung und muss ständig aufs Neue trainiert werden: Der erfahrene Autor und Dramaturg Oliver Schütte zeigt, wie Sie wirkungsvolle und spannende Dialoge schreiben - und wie Produzenten, Redakteure und Script Consultants effektiv mit Autoren an Dialogen arbeiten können.
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Bewertung und Fazit

Ich finde das Buch „Schau mir in die Augen, Kleines – Die Kunst der Dialoggestaltung“ wirklich sehr gut gelungen und empfehlenswert! Besonders für angehende Drehbuchautoren und Regisseure ist das Buch perfekt geeignet. Dabei überzeugt vor allem, dass alle wichtigen Informationen vorhanden sind und man beim Lesen mit kleinen Anekdoten und unzähligen Beispielen „an die Hand genommen wird.“

Das Taschenbuch ist einfach geschrieben und angenehm zu lesen. Besonders positiv sind mir die scheinbar unzähligen Drehbuchausschnitte aufgefallen, die einem manchmal das Gefühl geben, selbst ein Drehbuch zu entwickeln. Obwohl ich bei Fachbüchern meist etwas anzumerken habe, ist mir bei diesem Buch nichts Negatives aufgefallen. Dies liegt vor allem an der Vielzahl an Beispielen und der guten Unterteilung in besonders viele Abschnitte, sodass alle Inhalte gezielt nachgeschlagen werden können und sich schnell nachlesen lassen.

Mein Fazit: Ein wirklich gelungenes Werk für alle Einsteiger und Fortgeschrittenen im dramaturgischen Bereich, welches sich auf eine einfache und unkomplizierte Weise mit allen wichtigen Aspekten des Drehbuch- und Dialogschreibens beschäftigt. Eine absolute Pflichtlektüre für alle angehenden Drehbuchautoren!


Das Buch wurde vom Verlag für eine Rezension kostenlos zur Verfügung gestellt.
* = Anzeige / Affiliate-Links.

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Daniel Negenborn
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Daniel ist Gründer und Autor von FilmMachen.de. Der gelernte Mediengestalter Bild und Ton studierte Regie für Film und Fernsehen und arbeitet seitdem hauptberuflich als Filmschaffender in Deutschland. Im Blog schreibt er über alles, was mit dem Filmemachen zu tun hat.

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